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Die fünfte PI-Konferenz am 22. und 23. März 2017 verlief außerordentlich erfolgreich. Rund 300 Teilnehmer informierten sich in der Commerzbank-Arena in Frankfurt a. M. über Trends und Innovationen rund um die Technologien von PROFIBUS & PROFINET International (PI). Im Mittelpunkt der zahlreichen Vorträge, Workshops und Industry Talks stand dabei die Rolle der PI-Technologien in Industrie 4.0-Applikationen. „Vor zwei Jahren wurden noch mehr Komponenten mit PROFIBUS in den Markt gebracht. Das hat sich grundlegend geändert, es werden heute deutlich mehr Geräte mit PROFINET verkauft. Das bedeutet, Ethernet in der Industrie ist in der Breite angekommen“, betonte Karsten Schneider, Vorstand von PI, in seiner Eröffnungsrede.

In diesem Zusammenhang wird derzeit die Standardisierung eines Physical Layers für die Ethernet-in-the-Field-Kommunikation in der Prozessautomatisierung gemeinsam mit Anwendern, Forschung und Behörden vorangetrieben. Vorbereitende Arbeiten sind dafür das PA-Profil 4.0, welches bis Ende 2017 fertig gestellt wird. „Unser großes Plus ist, dass in der PI-Community viele Firmen zusammenarbeiten und diese die Zukunft aktiv gestalten wollen“, so Schneider. Die jeweils erarbeiteten Lösungen werden daher von einer weltweiten Gemeinschaft getragen.

www.PROFIBUS.com

Mit Chancen und Herausforderungen rund um die Digitalisierung in der Logistik beschäftigten sich Anwender und Entwickler beim 2. topsystem Technologietag in Aachen. Die rund 150 Besucher der Veranstaltung im Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) auf dem Campus der RWTH Aachen erhielten Einblicke in innovative Logistiklösungen. Namhafte Wissenschaftler und verschiedene Best-Practice-Beispiele zeigten, wie Unternehmen die Digitalisierung als Chance zur Prozessoptimierung nutzen. Den ganzen Tag über bestand zudem die Möglichkeit, sich auf dem Solution-Marktplatz über aktuelle Technologien, wie die Lydia® Voice Suite, von topsystem zu informieren.

Wie unterschiedlich die Anforderungen der Kunden an digitalisierte Logistiklösungen tatsächlich sind, verdeutlichten zwei Beispiele aus der Praxis: Während Roland Wendschoff, General Manager der Ford-Werke GmbH, im Kölner Ford-Lager bereits seit 2006 Lydia® Voice von topsystem mit Headsets im Einsatz hat, setzen die Kommissionierer bei der Callius GmbH auf ein Zusammenspiel von Pick-by-Voice und Pick-by-Vision, wie Lagerleiter Daniel Lövenich berichtete. Umgesetzt hat topsystem die individuelle Pick-by-Vision-Lösung für den Logistikdienstleister Callius mit Smart Watches, die mit Lydia® VoiceWear kombiniert werden. Zusätzlich zur sprachgestützten Kommissionierung mit den in die Voice-Weste integrierten Lautsprecher- und Mikrofonkomponenten übernimmt die Smart Watch die Funktion eines Displays zur visuellen Darstellung der Artikel.

www.topsystem.de

In den vergangenen fünf Messetagen war Hannover die Welthauptstadt von Industrie 4.0. Alle an der Digitalisierung der Industrie beteiligten Branchen zeigten Lösungen für die aktuell wichtigste Frage der Industrie: Wie mache ich mein Unternehmen fit für die digitale Zukunft? Damit stärkt die HANNOVER MESSE ihre Position als weltweiter Entscheider-Treff." Unter dem Leitthema "Integrated Industry – Creating Value" stand der Nutzen von Industrie 4.0 besonders im Fokus.

Von den 225 000 Besuchern kamen mehr als 75 000 aus dem Ausland. Diese beeindruckende Zahl belegt, dass die internationalen Entscheider erkannt haben, dass sie nur auf der HANNOVER MESSE einen umfassenden Blick auf die Entwicklung im Bereich Industrie 4.0 erhalten. Standen in den vergangenen Jahren noch einzelne Sensoren zur Vernetzung der Maschinen im Mittelpunkt, waren in diesem Jahr die Plattformlösungen das Hauptthema. Konkret ging es um die Vernetzung der gesamten Produktion inklusive Datensammlung und Auswertung in der Cloud.

Von 2018 an fusioniert die jährliche Industrial Automation (IA) mit der zweijährlichen Motion, Drive & Automation (MDA) – beides Leitmessen innerhalb der HANNOVER MESSE. Die IA und die MDA treten fortan gemeinsam unter dem neuen Namen "Integrated Automation, Motion & Drives" (IAMD) an und bilden das gesamte Spektrum der industriellen Automation, Antriebs- und Fluidtechnik auf der HANNOVER MESSE ab. Die HANNOVER MESSE bildet gemeinsam mit der CeMAT im kommenden Jahr ein starkes Doppel und eine einzigartige Plattform für internationale Entscheider aus Industrie und Logistik. Die HANNOVER MESSE 2018 läuft vom 23. bis 27. April 2018. Das Partnerland ist dann Mexiko.

www.hannovermesse.de

Rund 500 Aussteller und 9500 Teilnehmer aus aller Welt – der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. und die Messe Berlin ziehen zum Ende der conhIT, die vom 25. bis zum 27. April in Berlin stattfand, eine positive Bilanz. Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin: „Auch im zehnten Jahr der conhIT sind wir weiter auf Wachstumskurs. Rund zehn Prozent mehr Aussteller und ein deutliches Plus bei den Teilnehmern zeigen, dass die conhIT als Europas führende Veranstaltung für Gesundheits-IT der Ort ist, an dem sich die Branche trifft. Das Konzept aus Messe, Kongress, Akademie und Networking hat wieder ein breites Publikum angesprochen – von Krankenhaus-IT Leitern über Ärzte und App-Entwickler bis hin zum Branchennachwuchs.“

Unter dem Motto 10 Jahre conhIT – Wir verbinden Gesundheit mit innovativer IT.“ drehte sich beim Kongress alles um das Thema E-Health. Dabei ging es um Fragen der Interoperabilität, IT-Sicherheit und Regulation genauso wie um Mobile Health, Robotik und Internet of Things. Auf der Messe präsentierten in vier Hallen über 500 Aussteller aus 19 Ländern ihre Produkte und Innovationen. Die Schweiz, Österreich und Estland waren mit einem eigenen Pavillon vertreten. Aber auch viele weitere europäische Länder genauso wie die USA, Saudi-Arabien, Chile, Taiwan und Israel waren in diesem Jahr als Aussteller dabei. Ein besonderes Programm für die internationalen Besucher wurde auf der International Networking Lounge, die die conhIT in Zusammenarbeit mit Germany Trade and Invest organisierte, geboten. Hier ging es beispielsweise um Marktchancen im nationalen und internationalen Kontext. Auf den Sonderflächen wie der mobile health ZONE stießen die Präsentationen der Start-ups auf großes Interesse des Fachpublikums.

www.conhit.de

Auf der Interpack 2017 präsentiert sich SICK als Anbieter eines weiten Spektrums an Sensoren für die Consumer Goods-Industrie und zeigt von kompakten, einfach zu integrierenden Geräten über konfigurierbare Stand-alone-Lösungen bis hin zu programmierbaren Hochgeschwindigkeitskameras seine Produkte, Systeme und Services. Der Sensorhersteller bietet nicht nur Einzelkomponenten, sondern ein breites Technologieportfolio mit passenden Lösungen für individuelle Kundenanforderungen. Insbesondere das Thema Qualitätssicherung steht im Fokus des Messeauftritts. Die hohen Durchlaufgeschwindigkeiten und Taktzeiten der Anlagen und Maschinen in der Verpackungsindustrie ermöglichen eine hohe Produktivität, die aber nur dann erreicht wird, wenn eine lückenlose Qualitätskontrolle sichergestellt werden kann. SICK zeigt neue Lösungen, bestehend aus SICK-eigenen Bausteinen sowie aus integrierbaren Funktionen von Bildverarbeitungsbibliotheken, die der Verpackungsindustrie intelligente Unterstützung in den Bereichen Qualitätskontrolle, Nachverfolgbarkeit, Objektdatenerfassung und vorausschauende Wartung bieten.

www.sick.de

Die Fachkräfte von morgen schon heute auf ihre Zukunft vorbereiten: Mit dem Ziel, dem Fachkräftemangel in der Logistik entgegenzuwirken, hat E+P ein neues Bildungsangebot entwickelt. LFS.education ermöglicht Universitäten und Fachhochschulen den Zugriff auf eine Vollversion des Lagerführungssystems LFS.wms und geht damit über die reine Simulation von Intralogistikprozessen hinaus. Egal ob Seriennummernhandling, Chargenrückverfolgung, Kommissionierung oder die optimale Wegeführung im Lager: Auf Basis einer Private-Cloud-Hostinglösung können die Studierenden und Professoren LFS.wms in all seinen Facetten nutzen – praxisnah und unter realen Bedingungen. Neben den theoretischen Fakten trainieren die Nachwuchslogistiker die wichtigsten Prozesse gleich in der Praxis und sind so optimal auf ihren Berufsalltag vorbereitet.

www.ehrhardt-partner.com

Die interpack 2017 verzeichnet die höchste Ausstellernachfrage in ihrer über 55-jährigen Geschichte. Zum offiziellen Anmeldeschluss der international bedeutendsten Veranstaltung der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie buchten die Unternehmen etwa 20 Prozent mehr Fläche als Kapazitäten auf dem Düsseldorfer Messegelände mit seinen 262.400 Quadratmetern in 19 Hallen zur Verfügung stehen. Daher werden vom 04. bis 10. Mai 2017 wieder etwa 2.700 Aussteller erwartet. Die Unternehmen kommen aus ca. 60 Ländern nach Düsseldorf. Auch die parallel ausgerichtete Messe components, special trade fair by interpack, mit Angeboten der Zulieferindustrie für Verpackungstechnik ist voll belegt. Die interpack ist eine in Bezug auf Umfang und Internationalität einzigartige Plattform für Unternehmen mit Produkten und Lösungen aus den Bereichen Verpackungstechnologie und verwandte Prozesse sowie Packmittel bzw. Packstoffe für die Segmente Nahrungsmittel, Getränke, Süß- und Backwaren, Pharma, Kosmetik, Non-Food Konsumgüter sowie Industriegüter. Innovative Sonderthemen ergänzen das Angebot der Aussteller. Zur interpack 2017 rückt das Thema Industrie 4.0, das in Kooperation mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) realisiert wird, in den Fokus. Die Sonderschau zeigt als Technik-Lounge am VDMA-Stand Anwendungsbeispiele von Lösungen aus dem Bereich Verpackungsmaschinen bzw. Prozesstechnologie, die neue Möglichkeiten in den Anwendungsfeldern Sicherheit, Rückverfolgbarkeit, Kopier- bzw. Plagiatsschutz und individualisierte Verpackungen bieten.

www.interpack.de

Nach der Übernahme der SMILOG GmbH durch Voiteq Ltd. haben die Berliner ihr Personal verdoppelt und die SMILOG-Lösungen um das Voiteq-Portfolio ergänzt. Mit Standorten in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und den USA gehört Voiteq zu den weltweit führenden Unternehmen für sprachgeführte Lösungen im Logistikumfeld. Auf der diesjährigen LogiMAT in Stuttgart stellte Voiteq sein breites Portfolio vor, bei dem sich alles um das Thema sprachgeführte Lösungen in der Industrie dreht. Die Besucher lernen die preisgekrönte VoiceMan-Produktfamilie, bestehend aus intelligenten Systemen wie Screen-to-Voice oder Direktverbindungen zu SAP und anderen Hostsystemen, kennen: von der modularen Middleware-Lösung VoiceMan Warehouse Execution System mit integriertem Dashboard bis zu VoiceMan Connect – der hochflexiblen Schnittstelle zwischen Host-WMS/-ERP und Supply-Chain-Technologien wie Voice, Highspeed-Scannern und Sensoren. VoiceMan Data Analysis zeigt dem Nutzer grafische und tabellarische Auswertungen in Echtzeit.

www.voiteq.com

Virtuelle Produktentwicklungen oder Software für die Planung und Steuerung der Fertigung, Konzepte für den Datenaustausch oder vorausschauende Analysetools - auf der Digital Factory zeigen Aussteller Lösungen rund um das Thema der intelligenten Fabrik der Zukunft. Das Interesse an der internationalen Leitmesse für IT-Lösungen und integrierte Prozesse ist ungebrochen. Das schlägt sich insbesondere im Flächenwachstum nieder. Insgesamt belegt die Digital Factory im Rahmen der HANNOVER MESSE 2017 rund 11 000 Quadratmeter Netto-Ausstellungsfläche in den Hallen 6, 7 und 8. Aufgrund der hohen Nachfrage wird zusätzlich auch Fläche in der Halle 17 belegt. Arno Reich, Abteilungsleiter Digital Factory, sieht sowohl in der thematischen als auch in der strukturellen Weiterentwicklung der Leitmesse Gründe für das Interesse: "Eingebettet in die HANNOVER MESSE, die einzige Veranstaltung, welche die industrielle Wertschöpfungskette abbildet, ist die Digital Factory die ideale Plattform, um IT-Lösungen und Prozesse für die Industrie zu präsentieren", so Reich. Von klassischen CAD-Systemen bis hin zur Künstlichen Intelligenz und Cloudservices reicht mittlerweile das Ausstellungsspektrum. "Die begleitenden Foren und Konferenzen, allen voran das Forum Industrie 4.0 in der Halle 8, haben sich zu Leitforen entwickelt und erhöhen die Attraktivität der Digital Factory", so Reich weiter.

www.hannovermesse.de

UDI fordert verbindlich sowohl für Medizinprodukte, als auch für In-vitro-Diagnostika vereinheitlichte, in einer zentralen Datenbank öffentliche zugängliche Produktstammdaten. Damit spielt der Gesetzgeber den Kliniken einen sehr effektiven Ball zu, diese öffentlich zugängliche Stammdatenbank mit Referenz zu den Produkt-Barcodes für eigene Zwecke zu nutzen. Der Produktbarcode kann so zum automatischen Erfassen, Check gegen die Datenbank, Zu- und Abbuchen und zum automatischen Dokumentieren verwendet werden. Der Healthcaretag 2017 findet am 16. Mai als Parallelveranstaltung der med+Logistica im Kongresszentrum der Messe Leipzig statt. Die Themen werden die Inhalte der med+Logistica durch Konzentration auf die Nutzung von UDI ergänzen, zum Beispiel „Einmal Scannen statt vielfach Schreiben“ und Kenntnisse über das „Wie“ vertiefen. Zum Informationspaket gehören nicht nur Berichte über den Umgang mit den neuen Medien zu Medizinprodukten, beispielsweise in Hygiene- und Sterilisationsprozessen, sondern auch mit der neu „verordneten“ Codierung der Arzneimittel, dem „Elektronischen Medikationsplan“, usw., um Ausschnitte aus dem Programm wiederzugeben. Per Podium und Diskussion gibt es zum Healthcaretag Gelegenheit, die eigene Praxis mit Lösungsansätzen anderer zu vergleichen und mit den dazugehörigen gesetzlichen Vorgaben. Der Healthcaretag kann getrennt oder gemeinsam mit dem Kongress mit Fachausstellung „med+Logistica“ gebucht werden. Veranstalter sind die kooperierenden Verbände mit Koordination durch EHIBCC und VDDI in Zusammenarbeit mit der Leipziger Messe GmbH.

www.healthcaretag.de

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