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Die Vernetzung digitaler Produkte und Dienstleistungen stellt einen der Megatrends des 21. Jahrhunderts dar und ändert die Welt der Wirtschaft derzeit dramatisch. Die Realisierung der Vision Industrie 4.0 bedingt eine revolutionäre Veränderung. Nur Unternehmen, die diesem Wandel standhalten, sichern sich langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit. Die zentrale Frage, die sich für jedes Unternehmen daraus ergibt, ist: Wie kann Industrie 4.0 gewinnbringend im eigenen Unternehmen konkret umgesetzt werden?

Das Motto der Veranstaltung lautet in diesem Jahr: „Get Ready for Connected Industries“. Vom 7. – 9. November wird auf der diesjährigen Tagung in den einzigartigen Räumlichkeiten des Clusters Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus ein vierstufiges Vorgehen zur Vernetzung der Industrie präsentiert, das sich an das Acatech-Maturity-Modell, das auf der Hannover Messe HMI 2016 vorgestellt wurde, anlehnt. Zunächst werden am vorgelagerten Praxistag (7.11.) Best Practices zur Bewältigung der wachsenden IT-Komplexität und von Big Data aufgezeigt. Die anschließende Kombination aus Fachtagung und -messe am 8. und 9.11. fokussiert die Realisierung der digitalen Vernetzung der Prodution und Logistik der Unternehmen. Anwenderunternehmen und Technologieanbieter können sich miteinander austauschen und wertvolle Kontakte knüpfen.

www.im-tagung.de

Unter den Ausstellern der VISION 2016 (08. - 10.11.2016, Stuttgart) sind in diesem Jahr erneut zahlreiche Marktführer wie Allied Vision, Basler und Stemmer Imaging zu finden, die zu den Stammausstellern der VISION gehören, aber auch neue Unternehmen wie ifm electronic und Bosch Healthcare tragen zur abwechslungsreichen Messe bei. Auf der VISION 2016 sind Kameras mit noch höheren Bildraten und noch höherer Auflösung ebenso zu finden wie Software, die Bildverarbeitung einfach in das Gesamtsystem integriert. Die Unternehmen, die auf der VISION anzutreffen sind, bieten aber auch technologische Lösungen an, die weit über die Industrie herausreichen.

Die VISION bringt Experten der Bildverarbeitungsbranche aus der ganzen Welt zusammen. Diese präsentieren ein Produkt- und Dienstleistungsspektrum von unvergleichlicher Breite: vom Sensor bis zum Prozessor, vom Kabel bis zur Kamera, von der Software bis zum Beleuchtungssystem. Auch komplette Bildverarbeitungssysteme und konkrete Anwendungen für die unterschiedlichsten Branchen werden gezeigt. Mit speziellen Veranstaltungsmodulen wie der Integration Area oder dem Forum Industrial VISION Days wird die Ausstellung ergänzt.

www.messe-stuttgart.de/vision

Nord, Süd, West, Ost – in dieser Reihenfolge finden 2017 vier all about automation Messen statt. Die Ausstellerzahlen der regionalen Fachmessen für Industrieautomation entwickeln sich seit der ersten Messe 2014 in Friedrichshafen stetig nach oben. Auf Wunsch der Aussteller ergänzt nun mit Hamburg ein vierter Standort im Norden das bisher aus den all about automation Messen in Essen, Friedrichshafen und Leipzig bestehende Portfolio.

Die all about automation hamburg findet am 25. und 26. Januar 2017 in der Messehalle Hamburg-Schnelsen statt. Das bewährte Regionalkonzept wird auch hier umgesetzt. Das Messeformat unterstützt den regionalen Fachvertrieb, macht dem Aussteller die organisatorische Abwicklung so einfach wie möglich und bietet eine effektive Ansprache und Betreuung des regionalen Kundenpotentials. Die weiteren all about automation Messen finden 2017 vom 8. bis 9. März in Friedrichshafen, vom 21. bis 22. Juni in Essen und vom 27. bis 28. September 2017 in Leipzig/Schkeuditz statt. Auch über das Jahr 2017 hinaus soll der Termin für die Messe am Bodensee im März platziert werden und in Nordrhein-Westfalen im Juni.

www.allaboutautomation.de

Am 6. und 7. Oktober diskutiert die Führungsriege aus Supply Chain Management, Finanzen, Logistik und Einkauf auf der 4. Internationalen Fachkonferenz „EXCHAiNGE – The Supply Chainers’ Conference“ in Frankfurt am Main über aktuelle Herausforderungen und erfolgreiche Handlungsstrategien in der Supply Chain. Die Konferenz, die Gestalter aus Start-ups, Mittelstand und der Konzernwelt zusammenbringt, findet zum zweiten Mal im House of Logistics and Mobility (HOLM) direkt auf dem Gelände des Frankfurter Flughafens statt. Die Gesamtmoderation über beide Tage liegt bei dem Innovationsexperten Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, Mülheim an der Ruhr.

Als Keynotespeaker am ersten Tag wird Prof. Dr. Andreas Aulinger, Direktor am Institut für Organisation & Management (IOM), Steinbeis-Hochschule Berlin, zum Thema agile Organisationen und agile Netzwerke in der Supply Chain aufzeigen, was Führungskräfte heute bewegen sollte. Keynotespeaker am zweiten Tag ist Willy Lin, Member of the Hong Kong Logistics Development Council sowie Managing Director of Milo’s Knitwear (International) Ltd and Milo’s Manufacturing Co Ltd. Lin beleuchtet das Thema: „Was ist die neue Seidenstraße? Wie ändert sie die globalen Supply Chains?“

Im Rahmen der Abendveranstaltung am 6. Oktober wird zum elften Mal der Supply Chain Management Award prämiert. Der Award wird von Strategy&, der Strategieberatung von PwC, und dem Fachmagazin LOGISTIK HEUTE vergeben. Seit 2006 würdigt die renommierte Auszeichnung herausragende Lösungen industrieller Wertschöpfungsketten und damit die Unternehmen, die ihre Supply Chain auf konsequente oder ungewöhnliche Weise optimieren.

www.exchainge.de

AKTUELLES
06 News Wissenswertes aus der Branche

Kommentar
18 Britischer EU-Austritt ist keine gute Wahl
Kommentar von Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkne, Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer

MAGAZIN
Titelstory
20 Wie ident feiert auch DENSO Jubiläum

Kommissionierung
24 Pick by Voice im Lebensmittelhandel
25 Roboter managt Krankenhausapotheke
26 Alles für den Kunden
29 Bestandssicherheit und einwandfreie Kommissionierqualität

Sendungsverfolgung
30 Hohe Lieferqualität für guten Kundenservice

Logistiksysteme
32 Flexible Logistik-Prozesse für kosteneffiziente Lösungen
34 SPAR-Zentrallager in Wels nimmt Vollbetrieb auf

Kennzeichnung
36 Produkt- und Warenlagerkennzeichnung

SPEZIAL20 Jahre ident
37 Seit 20 Jahren Wegweiser der Auto-ID Branche
38 Vorwort von Frithjof Walk
40 Eine Erfolgsgeschichte
46 Die Geschichte des Barcodes
48 Die Geschichte von RFID
50 Die Konsolidierung des Auto-ID Marktes
56 Zukunft der Identifikation
58 Kommentare zum Jubiläum

TECHNOLOGIE
66 Produkte Technologische Neuheiten

RFID/NFC
80 Smartphones sind allgegenwärtig
82 Schlüsseltechnologie für Industrie 4.0

Verpackung
84 Flexibel Etikettieren mit „grünem Gewissen“
86 Komplexen Herausforderungen intelligent begegnen

Industrie 4.0
88 IT- und Datensicherheit sind Voraussetzung für Industrie 4.0
90 Anwendungen für das Internet of Things im Fokus

Link: ident Ausgabe 5-2016

Die IT & Business (04. – 06.10.2016, Stuttgart) vereint die gesamte Bandbreite der Unternehmens-IT unter einem Dach. Im Ausstellungsbereich und in den angegliederten Fachforen, zeigen IT-Anbieter und –Experten, wie Unternehmen durch eine digitale Optimierung ihrer betrieblichen Abläufe effizienter, einfacher, sicherer und kostengünstiger arbeiten können. Der praxisnahe Lösungsansatz steht dabei immer im Vordergrund.

Virtuelle und reale Welten vermischen immer mehr, das wissen die Anbieter von ERP- und MES-Lösungen. Sie kennen sich aus in den Produktionshallen des Mittelstandes, sind doch ihre Lösungen dort seit Jahren erfolgreich im Einsatz. Aktuell stehen Arbeits- und Produktionswelt vor einer der größten Herausforderung der letzten Jahrzehnte. Die fortschreitende Digitalisierung revolutioniert flächendeckend die Fertigung, Arbeiten bekommt eine neue Qualität. Diese Revolution muss begleitet werden. Deshalb sind konkrete Lösungsvorschläge gefragt, denn diese Herausforderung muss der Mittelstand annehmen.

Mit auf dem Podium am Mittwoch, dem 5. Oktober 2016, von 13.00 bis 14.00 Uhr sind Burkhard Röhrig, Geschäftsführer der GFOS mbH, Essen, Karl Heinz Gödde, Vice President Sales, Asseco Solutions AG,  Uwe Kutschenreiter, Leiter Partner Business, abas Software AG, Stefan Dornseifer, Mitglied der Geschäftsleitung, ams Software AG sowie Dr. Miriam Schleipen, Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB. Unter der Moderation von Dr. Christine Lötters, Inhaberin von SC Lötters, diskutieren die Softwareexperten das Thema: „Virtual Reality – spielend fertigen auf dem Weg zu Industrie 4.0“!

www.messe-stuttgart.de/it-business

Automatisierung und Robotik machen die Industrie 4.0 erst möglich. Auf der Messe war die enorme Energie zu spüren, die im Thema steckt. Dr. Norbert Stein, Vorsitzender VDMA Robotik + Automation und Geschäftsführender Gesellschafter VITRONIC GmbH, erklärt: „Die nochmals gestiegene Besucherqualität trifft auf der AUTOMATICA auf technisch top ausgebildete Experten an den Ständen. Das Niveau auf beiden Seiten ist einzigartig.“ Die AUTOMATICA 2016 hat die Erwartungen übertroffen: rund 45.000 Besucher und 839 Aussteller aus 47 Ländern. Ein Drittel der Besucher kam aus dem Ausland. Die nächste AUTOMATICA findet vom 19. bis 22. Juni 2018 in München statt.

Die Servicerobotik verzeichnet einen großen Zuwachs auf der AUTOMATICA und gibt faszinierende Einblicke in den Alltag von morgen: der Pflegewagen im Krankenhaus oder der Inventurroboter für Kaufhäuser, Serviceroboter als fahrerlose Transportsysteme oder als Menschenhelfer. Andra Keay, Managing Director Silicon Valley Robotics, ist beeindruckt: „Die AUTOMATICA ist eine wundervolle Zusammenkunft von Fachleuten aus der Robotik. Das große Engagement im Bereich Servicerobotik und Start-ups hat mich sehr überrascht.“

Neue Produktionsmethoden – neue Arbeitsprozesse: Die Arbeit 4.0 ist ein zentrales Thema auf der AUTOMATICA. In Zukunft werden Mensch und Maschine im Team arbeiten. Dabei steht der Mensch mit seiner emotionalen Intelligenz im Mittelpunkt – der Roboter assistiert. Dr. Horst Neumann, langjähriger Konzern-Personalvorstand der Volkswagen AG und Stifter des Instituts für die Geschichte und Zukunft der Arbeit erklärt: „Die Arbeit in Fabriken wird immer anspruchsvoller. Die Beschäftigten müssen sich stärker qualifizieren. Daran müssen wir arbeiten. Eine Messe wie die AUTOMATICA kann in diesem Prozess die Augen öffnen und damit einen Beitrag leisten.“

www.automatica-munich.com/de

Unter dem Motto „Future Logistics – How to do the revolution“ zeigt der „Zukunftskongress Logistik – 34. Dortmunder Gespräche“ am 13. und 14. September 2016 in Dortmund, wie sich die Herausforderungen der Digitalisierung in erfolgreiche Produkte, Dienstleistungen und Prozesse umsetzen lassen. Vom digitalen Darwinismus bis zur Social Networked Industry gibt die Veranstaltung einen Einblick in „Die Welt nach der vierten industriellen Revolution“ – jene Welt, in der Menschen und Maschinen als gleichberechtigte Partner zusammenarbeiten. Zudem widmet sie sich unter anderem der Frage, wie Industrie 4.0 und Mensch 1.0 zusammenpassen. Weitere Themen sind unter anderem globale Supply Chains und Mobilität im digitalen Zeitalter, aber auch der Handel und die Intralogistik 4.0 stehen im Fokus des Kongresses.

www.zukunftskongress-logistik.de

Die Bechtle AG bietet Kunden künftig eigene Finanzierungslösungen an. Die im vergangenen Jahr erworbene CSS AG wurde vollständig in den Konzern integriert und in Bechtle Financial Services AG umbenannt. Damit erweitert Bechtle sein bestehendes IT-Lösungsportfolio erstmals um eigene Produkt- und Projektfinanzierungslösungen. Bechtle Financial Services ist eine von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassene Finanzierungs- und Beratungsgesellschaft mit Sitz in Berlin. „Wir ermöglichen unseren Kunden durch die in unser IT-Leistungsportfolio integrierten, hoch individualisierten Finanzierungsmodelle mehr Flexibilität in den IT-Lösungen und bieten zugleich die Sicherheit eines finanzstarken Partners. Das entspricht dem Bedarf und Wunsch unserer Kunden nach einer Reduktion der Ansprechpartner im Rahmen ihrer IT-Entscheidungen und ist ein weiteres wichtiges Element unseres Full-Service-Angebots“, sagt Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG.

www.bechtle.com

Der digitale Strukturwandel der Industrie wird ohne den Einkauf nicht erfolgreich sein. Allerdings gehen die Meinungen über dessen Rolle weit auseinander. Sie reichen von »aktiver Treiber« bis »lediglich Unterstützer«. Deshalb muss sich der Einkauf stärker in die Diskussion um Industrie 4.0 einschalten. Als Innovationsscout und Experte für Technologie und Management findet er dann auch Gehör. Das sind zentrale Ergebnisse der Studie »Digitalisierung des Einkaufs – Einkauf 4.0«, die das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) veröffentlicht haben. Zwischen August 2015 und April 2016 waren insgesamt 25 Einkaufsleiter und CPOs namhafter Industrieunternehmen sowie Vertreter von zwei Hochschulen befragt worden. Eine starke interne und externe Vernetzung ist das Maß aller Dinge, wenn Industrie 4.0 erfolgreich entwickelt werden soll. Während die Vernetzung im eigenen Unternehmen alle Abteilungen gleichermaßen betrifft, ist insbesondere der Einkauf bei der externen Vernetzung gefordert. Der Austausch von Know-how mit anderen Unternehmen und Organisationen macht es erst möglich, von den Vorteilen der Digitalisierung zu profitieren. Der Einkauf ist Treiber der externen Vernetzung und trägt hier die volle Verantwortung.

www.iml.fraunhofer.de

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