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GS1 Germany und 1Worldsync melden die erfolgreiche weltweite Umsetzung des GDSN Major Release 3, einem Update des Global Data Synchronisation Network (GDSN)-Standards. Der Standard bietet ab sofort neue Möglichkeiten zur Steigerung von Effizienz und Flexibilität beim Austausch von Produktinformationen für Konsumgüter weltweit. Das GDSN ist ein Netzwerk von über 30 Datenpools für den Produktdatenaustausch. Fast 40.000 Unternehmen nutzen es für den automatischen, direkten Austausch vertrauenswürdiger Produktinformationen mit ihren Geschäftspartnern. Über das GDSN werden produktspezifische Daten wie unter anderem Logistikinformationen, Inhaltsstoffe und Verpackungsinformationen von über 20 Millionen Produkten eingespeist und abgerufen. Der Standard sichert den schnellen und zuverlässigen Transfer dieser Daten zwischen Industrie und Handel. 1.500 Optimierungen erhielt das GDSN mit dem Major Release 3 – von der Unterstützung neuer Produktattribute bis hin zum konsistenten Austausch von Produktbildern. Diese Weiterentwicklungen tragen insbesondere den gestiegenen Anforderungen Rechnung – vor allem aus dem Omnichannel- und E-Commerce-Bereich.

www.gs1-germany.de

Die Sorge vor Gesetzesverstößen und Klagen ist eines der größten Hemmnisse bei der Verbreitung von Industrie 4.0. Das zeigt eine repräsentative Befragung von mehr als 500 Industrieunternehmen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach sagen vier von zehn Befragten, dass ein fehlender Rechtsrahmen den Einsatz von Industrie 4.0 in ihrem Unternehmen hemmt. Ein Leitfaden, den der Bitkom anlässlich der Hannover Messe veröffentlicht, soll hier Abhilfe schaffen. Dabei kommt dem Umgang mit den Daten, die in der vernetzten Produktion anfallen, besonderes Augenmerk zu. Für welche Zwecke dürfen Produkt- und Produktionsdaten von wem und unter welchen Bedingungen genutzt werden? Welche Datenschutzbestimmungen müssen im Umgang mit personenbezogenen Daten beachtet werden? Welche Pflichten hat der Betreiber einer vernetzten Anlage in puncto IT-Sicherheit? Und wer haftet im Falle einer Cyberattacke? Diese und weitere Fragen werden in dem Leitfaden „Rechtliche Aspekte von Industrie 4.0“ behandelt. Der Leitfaden wendet sich an Entscheidungsträger in der Industrie und in IT-Unternehmen und ist kostenlos verfügbar.

www.bitkom.org

Fahrerlose Transportfahrzeuge übernehmen bei Verpackungshersteller ALPLA die Ver- und Entsorgung der Produktion für den südamerikanischen Markt. Modernste Lithium-Ionen-Technologie ermöglicht maximale Einsatzzeiten (24/7/365) ohne Wartungsaufwand. Die spezielle Fahrzeugausstattung sorgt für eine exakte Einhaltung der Hygienevorschriften. Die ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co. KG, Hard (A), einer der weltweit führenden Hersteller von Verpackungslösungen, hat MOTUM N.V. mit der Lieferung einer Flotte fahrerloser Transportsysteme (FTS) inklusive Software beauftragt. Die Geräte des FTS-Spezialisten, an dem SSI Schäfer seit 2015 eine Mehrheitsbeteiligung hält, werden die Ver- und Entsorgung der Produktion am ALPLA-Standort Toluca, Mexico City, übernehmen. Dabei wird der Ausstoß von 15 Produktionsmaschinen automatisch aufgenommen und mit bis zu 850 Fahrten am Tag ins Lager oder in den Versandbereich verbracht. Zudem versorgen die automatisierten Fahrzeuge die Maschinen mit Leerpaletten. Die Geräte werden ab Februar 2017 vor Ort im Einsatz sein und die Effizienz der innerbetrieblichen Transporte von ALPLA deutlich erhöhen.

www.ssi-schaefer.com

Der Industrial Data Space e.V. und die OPC Foundation haben auf der Hannover Messe ihre Kooperation bekanntgegeben. Dr. Reinhold Achatz, Vorstandsvorsitzen- der des Industrial Data Space e.V., und Thomas J. Burke, President and Executive Director der OPC Foundation, unterzeichneten auf dem Stand der OPC Foundation ein Memorandum of Understanding. Das Memorandum zielt auf eine Kooperation zur gegenseitigen Anerkennung und Ergänzung der Technologien beider Standards sowie auf die Entwicklung von Spezifikationen und Architekturmodellen, die die Kompatibilität beider Technologien standardisieren. Darüber hinaus planen beide Organisationen, einen OPC UA Connector für den Industrial Data Space zu entwickeln. „Wir freuen uns auf den Austausch mit der OPC Foundation“, so Dr. Reinhold Achatz, Vorstandsvorsitzender des Industrial Data Space e.V. und CTO der thyssenkrupp AG. „Die Entwicklung von international gültigen Standards für einen sicheren Datenaustausch zwischen Unter nehmen ist das Ziel des Industrial Data Space. Durch die Kooperation mit der OPC Foundation, deren Standard ein zentraler für Industrie 4.0 ist, haben wir hierfür eine weitere Grundlage geschaffen.“

www.industrialdataspace.org

Panasonic und Siemens wollen gemeinsam die digitale Fertigung für Unternehmen der Elektronikindustrie weiterentwickeln. Beide Unternehmen verständigten darauf, zukünftig enger im Bereich der Automatisierungskonzepte für die Elektronikfertigung zusammen zu arbeiten. Der Fokus liegt dabei auf standardisierten Linienintegrationskonzepten. Diese sollen nicht nur für einzelne Fertigungslinien, sondern auch als übergreifende Integrationskonzepte für sämtliche Prozessschritte auf Fabrik-Ebene sowie als unternehmensweite Automatisierungsstandards für global verteilte Fertigungsnetzwerke erarbeitet werden. Das Smart Factory Angebot von Panasonic umfasst im Kern Bestückungsautomaten sowie das Manufacturing Execution System PanaCIM. Siemens bietet mit dem Digital Enterprise ein Portfolio mit den Kernelementen industrielle Software und Automatisierung, industrielle Kommunikation, Sicherheit und Services. In die zu erarbeitenden Konzepte will Siemens vor allem seine Expertise bei der Steuerungs- und Automatisierungstechnik einbringen.

www.siemens.com | www.panasonic.com

Die Streit Service & Solution GmbH & Co. KG hat mit dem Geschäftsbereich Streit systec die Zertifizierung zum „Authorized Service Provider“ des US-Spezialdruckerherstellers ZEBRA erhalten. Insbesondere Kunden aus Industrie, Handel und Logistik, die große Flotten an Etikettendruckern produktiv einsetzen, profitieren künftig von der neuen Kooperation, da sich der Vorort-Service um Dienstleistungen speziell für ZEBRA-Technologien erweitert. Die neu geschlossene Partnerschaft zwischen Streit systec und ZEBRA erleichtert Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistik ab sofort den Betrieb der gesamten Druckerflotte. Über Streit kann nicht nur die Systembetreuung von ZEBRA-Lösungen, sondern auch die Bestellung und Lieferung der Verbrauchsmaterialien abgewickelt werden. Hoch automatisiert werden Endlosetiketten mit Hilfe eines Kanban-Systems in Kombination mit z.B. einer OCI-Schnittstellenanbindung zum SAP-System von Streit genau dann bestellt, wenn Bedarf besteht.

www.streit.de | www.zebra.com

Behälter, Kartons und weitere Produkte unterschiedlichster Größen bis zu 35 kg transportiert das Weasel bei dem Fashion-Logistikdienstleister zwischen dem Wareneingang, den Arbeitsplätzen, dem Warenausgang und der Abfallentsorgung. Es wurde ein innerbetriebliches Transportsystem geschaffen, das im Gegensatz zu herkömmlichen FTS ohne aufwendige Sensorik oder komplexe Steuersysteme auskommt. Besonders an der Lösung ist nicht nur die automatische RFID-Pulk-Lesung im Wareneingang, sondern auch die Flexibilität und einfache Skalierbarkeit: die Weasel sind nicht schienengebunden und können so flexibel in vorhandene Strukturen eingebunden werden. Wir sind hocherfreut über den IFOY Award 2016 und danken der Jury und allen Beteiligten für ihr Engagement in der Intralogistikbranche und ihren Zuspruch zum Weasel. Diese Auszeichnung ist eine große Wertschätzung für unser permanentes Bestreben nach Innovationen und Lösungen, die die Effizienz der Intralogistikprozesse unserer Kunden nachhaltig steigern“, so Klaus Tersteegen, Geschäftsführer, SSI Schäfer, Neunkirchen.

www.ssi-schaefer.com

Prof. Dr. Alexander Pflaum ist seit 1. Mai 2016 neuer Leiter der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS mit Standorten in Nürnberg und Bamberg. Der studierte Elektrotechniker promovierte an der an der früheren Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg zum Thema »RFID und Supply Chain Management«. Alexander Pflaum ist seit über 20 Jahren für die Fraunhofer-Gesellschaft in unterschiedlichsten Funktionen tätig; u.a. bei Fraunhofer SCS als Leiter des Zentrums für Intelligente Objekte ZIO, der Abteilung Technologie und Supply Chain Management sowie der Forschergruppe Bamberg, die seit einigen Jahren die Entwicklung von Geschäftsmodellen in der digitalen Welt erforscht und Unternehmen bei der Umsetzung im Geschäftsalltag unterstützt. Seit Oktober 2011 ist der 49-jährige darüber hinaus Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Supply Chain Management, an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Als Experte für den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in Wertschöpfungsprozessen wird er gemeinsam mit den Mitarbeitern der Fraunhofer SCS an der Schnittstelle zwischen Technik und Betriebswirtschaft forschen und neue Impulse setzen. Im Mittelpunkt steht neben der stetig zunehmenden Serviceorientierung in der Wirtschaft vor allem die digitale Transformation von Unternehmen, Geschäftsmodellen und Versorgungsketten u.a. auf Basis der technologischen Entwicklungen am Fraunhofer IIS.

www.scs.fraunhofer.de

Die Spezifikation DIN SPEC 91329 legt jetzt Anforderungen für ein Schnittstellen- und Kommunikationskonzept zur Verwendung von Daten zwischen Sensorsystemen und den übergeordneten betrieblichen Informationssystemen fest. Denn erst durch den Einsatz von standardisierten Schnittstellen und einer einheitlichen Sprache wird eine Verknüpfung aller Anwendungen und aller operativen Prozesse unternehmensübergreifend und entlang der gesamten horizontalen und vertikalen Wertschöpfungskette möglich. Die DIN SPEC 91329 „Erweiterung des EPCIS-Ereignismodells um aggregierte Produktionsereignisse zur Verwendung in betrieblichen Informationssystemen“ fußt auf dem Schnittstellenstandard EPCIS von GS1 Germany. Per EPCIS (Electronic Product Code Information Services) werden Sensordaten im Kontext “Industrie 4.0” und im “Internet der Dinge” verknüpft mit den Antworten auf die Fragen wann, was, wo und warum etwas passiert. Die Erarbeitung der DIN Spezifikation erfolgte in enger Zusammenarbeit von: FIR e. V., Werkzeugmaschinenlabor (WZL), beides RWTH Aachen, MSR Technologies, Psipenta Software Systems, Sick, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU sowie GS1 Germany. Im Rahmen der Hannover Messe Industrie erhielt unter dem Motto „Standards für die Welt von morgen“ unter anderem GS1 Germany den DIN-Innovationspreis 2016 für die Mitentwicklung.

www.gs1-germany.de | www.din.de

Das umfangreiche Produktsortiment von Sato ist bekannt für seine Robustheit, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit. Die Firma Sato wurde 1940 gegründet und ist am Ersten Markt der Tokioter Börse in Japan notiert. Sie besitzt Verkaufs- und Serviceniederlassungen in über 20 Ländern und wird weltweit durch ein umfassendes Partnernetzwerk repräsentiert. Frithjof Walk, Geschäftsführer bei Schneider-Kennzeichnung zur Partnerschaft: „Sato hat einen ausgezeichneten Ruf als Hersteller von qualitativ hochwertigen Produkten. Dieser Anspruch deckt sich mit den Anforderungen an unser Unternehmen hinsichtlich der Qualität von Produkten Services und Innovationskraft. Wir freuen uns darauf gemeinsam mit Sato die Nachfrage unserer Kunden bedienen zu können.“ Die Schneider-Kennzeichnung GmbH ist Spezialist für Kennzeichnungs- und Identifikationslösungen. Als Systemhaus bietet Schneider Lösungen und Produkte zur Identifikation und Kennzeichnung bis hin zu Beratungs- und Integrationsleistungen.

www.schk.de | www.satoeurope.com

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