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Mit dem WMS MARKTREPORT KOMPAKT 2016 setzt das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML seine Untersuchungsreihe über die aktuellen Trends und Entwicklungen des Marktes von Warehouse-Management-Systemen (WMS) fort und aktualisiert die wesentlichen Erkenntnisse aus dem Jahr 2014. Im Zeitalter der Digitalisierung und des E-Commerce rückt die Informationstechnologie in der Logistik immer stärker in den Fokus. Warehouse-Management-Systeme zur Steuerung, Kontrolle und Optimierung von Lager- und Distributionssystemen bestimmen die Effizienz einer schlanken Logistik im Unternehmen. Als eine übersichtliche und transparente Zusammenfassung präsentiert der Marktreport eine Analyse des aktuellen Markts von Warehouse-Management-Systemen und gibt mit seiner Gesamtdarstellung einen ausführlichen Überblick über die wesentlichen Erkenntnisse der Trends und Entwicklungen auf dem Markt.

Der Themenbereich liefert dabei detaillierte Informationen über den Ist-Zustand, die Entwicklungen und die Trends im Hinblick auf Anbietertypen, Marktpräsenz der WMS-Anbieter, Umsatzverteilungen in der DACH-Region, Partnerschaften, Erfolgsfaktoren, Internationalisierung sowie Mitarbeiterzahlen. Das Fraunhofer IML betreibt mit warehouse-logistics.com seit über 15 Jahren eine der weltweit führenden Plattformen zum Vergleich von Warehouse-Management-Systemen und analysiert als kontinuierliche Langzeitstudie einen Großteil der marktbestimmenden Faktoren.

www.warehouse-logistics.com

Die HARTING Technologiegruppe in Espelkamp bleibt weiter klar auf Wachstumskurs: Der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/16 (30. September) stieg um 3,4 % auf 586 Mio. € (Vorjahr: 567 Mio. €). Ohne negative Währungseffekte hätte das Wachstum 3,9 % betragen. Dennoch erreichte der Gesamtumsatz damit ein neues Höchstniveau. Das Wachstum entspricht damit der vorsichtigen Prognose, die HARTING Vorstandsvorsitzender Philip Harting auf der letztjährigen Jahrespressekonferenz im Dezember 2015 getroffen hatte. „Es war ein herausforderndes Jahr. Da wir ausschließlich organisch gewachsen sind, ist der gesamte HARTING Vorstand mit dem Plus zufrieden. Wir haben unsere Ankündigung vom vergangenen Jahr also Realität werden lassen“, sagte Philip Harting, Vorstandsvorsitzender der Technologiegruppe.

Die geschäftliche Entwicklung verlief in den verschiedenen Regionen, in denen HARTING weltweit tätig ist, unterschiedlich. In Europa ohne Deutschland und dem Nahen Osten (EMEA) stieg der Umsatz um hervorragende 9,8 % auf 201 Mio. € (Vorjahr: 183 Mio. €). Hier sorgten vor allem Aufträge aus Südeuropa und Russland für den Umsatzsprung. In den übrigen Regionen hingegen blieben die Umsätze in Summe auf dem Vorjahres-niveau. So in der Region Americas. Hier betrug der Umsatz 60 Mio. € (Vorjahr: 61 Mio. €). In der Region Asien stieg der Umsatz leicht auf 130 Mio. € (129 Mio. €). Ein leichtes Umsatzplus gab es auch in Deutschland: Hier kletterte der Umsatz auf 195 Mio. € (194 Mio. €).

www.HARTING.com

Die exceet Card Unternehmensgruppe produziert jährlich mehr als 550 Millionen Plastikkarten für die Bereiche Banking, Transportation, Access und Loyalty. Dabei reicht das Angebot von der hochsicheren Kredit- und Debitkarte, über Skikarten bis hin zu Bonuskarten und Geschenkgutscheinen für große Handelsunternehmen. Um sich noch stärker auf das Kerngeschäft der exceet Card Group konzentrieren zu können, wird zum 16. Dezember 2016 die Tochtergesellschaft Idvation an die Identbase GmbH verkauft. Identbase gilt mit über 20 Millionen ausgelieferten Plastikkarten pro Jahr als einer der führenden Anbieter im Plastikkarten-Segment. „Mit dem Verkauf der Idvation können wir unsere Management Ressourcen noch stärker auf das Kartengeschäft in unseren Kernsegmenten konzentrieren. Die Identbase war bisher einer der größten Kunden der Idvation und wir sind sicher, dass die Idvation dort in guten Händen ist und die Kunden weiterhin bestens betreut werden, “ betont exceet Card Group CEO Ulrich Reutner.

www.exceet-card-group.com | www.idvation.com

Die Infineon Technologies AG und Udobny Marshrut LLC (UM) implementieren in Russland bedarfsgerecht erweiterbare, elektronische Fahrscheinsysteme auf Basis des offenen Sicherheitsstandards CIPURSE. Fahrscheine mit unterschiedlicher Gültigkeitsdauer gibt es bereits in den Städten Izhevsk and Angarsk; bis Ende 2016 werden die neuen Systeme in sieben weiteren Metropolregionen eingeführt. Insgesamt sollen dann rund zwei Millionen Menschen einfach zu handhabende und insbesondere sichere Fahrscheinlösungen für den öffentlichen Nahverkehr zur Hand haben. Im Gegensatz zu bisherigen Lösungen auf Basis proprietärer Technologien, ermöglicht CIPURSE eine größere Bandbreite an Fahrschein-Produkten mit zusätzlichen Funktionen: von Smart Cards mit monatlicher oder jährlicher Gültigkeit über Einzelfahrkarten bis hin zu multifunktionalen behördlichen Ausweisen. Die Stadtverwaltung von Angarsk etwa gibt bereits Sozialkarten mit Fahrscheinfunktion an Schüler und ältere Einwohner aus. UM ist Russlands zweitgrößter Systemintegrator für elektronische Fahrscheinsysteme. Ihre Entscheidung, die Systeme auf CIPURSE umzustellen, unterstreicht die Vorteile des offenen Standards, den die OSPT Alliance definiert.

www.infineon.com/cipurse

Nedap hat bekannt gegeben, dass Brandstad, ein Multi-Label-Retailer mit mehreren Männerbekleidungsmarken, die cloudbasierte Nedap RFID-Lösung !D Cloud erfolgreich in allen seinen Filialen in Norwegen eingeführt hat. In enger Zusammenarbeit mit dem lokalen Nedap-Partner Securitas Teknikk hat Brandstad die RFID-Lösung innerhalb von vier Wochen in 18 Stores eingeführt. Mit !D Cloud kann Brandstad seine Bestandsgenauigkeit deutlich verbessern und die Artikelverfügbarkeit in seinen Filialen optimieren. Im Juli 2016 wurde Brandstad vom Modehändler Moods of Norway übernommen, der die Nedap !D Cloud Lösung bereits seit 2014 nutzt. Dazu sagt Thomas Kjoesnes, Betriebsleiter von Brandstad: „Wir hatten uns bereits im Vorfeld für die Nedap RFID-Lösung entschieden, doch die Übernahme durch Moods of Norway hat ihre Einführung eindeutig beschleunigt. Die ersten Ergebnisse sind wirklich beeindruckend, denn unsere Bestandsgenauigkeit hat sich bereits enorm von 65 % auf 99 % verbessert. Um alle Vorteile der Lösung vollständig auszuschöpfen, haben wir uns für eine Integration unseres Retail-Systems Visma CS-Web mit !D Cloud entschieden. Jetzt können wir uns endgültig auf die Zahlen verlassen und unseren Wiederauffüllprozess verbessern, um sicherzustellen, dass wir für unsere markenbewussten Kunden stets die richtigen Produkte in unseren Filialen vorrätig haben.“

www.nedap-retail.com

Diese DIN SPEC 16589 Produkt-zu-Internet-Kommunikation - Pointer to Process (P2P) beschreibt die Integration von Internet-Funktionalität in Produktcodes. Diese dient für den automatisierten Zugriff auf Internetseiten, die einem individuellen Produkt oder Objekt zugeordnet sind. Dabei können optische Datenträger oder RFID zum Einsatz kommen. Mit der beschriebenen Methodik können Produktdaten einmal direkt aus dem Code gelesen werden (offline) aber führen online auf Informationsquellen, z.B. Sicherheitsdatenblätter oder lösen über das Internet Dialogprozesse (Pointer to Process) aus. Die DIN SPEC umfasst den Aufbau eines Codes unter Anwendung des Point-to-Process-Datenelementes nach ISO/IEC 15418, Teil ASC-Datenidentifikatoren und den Funktionsablauf vom Scannen bis zum Aufbau des Informationsdialoges über das Internet. Die Anwendungsmöglichkeit ist nicht auf verpackte Produkte beschränkt, sondern ist für die Direktmarkierung für alle relevanten Objekte, wie zum Beispiel Maschinen und Anlagen mit Typenschildern, anwendbar. Das Verfahren eignet sich nicht nur zum Informationsmanagement von spezifischen Produkt- oder Objektdaten, sondern z.B. auch für Automatisierungslösungen im Wartungsmanagement mit Dialogen zur Prozessassistenz für das Personal mit automatisierter Dokumentation von Ereignissen.

www.din.de

Detego und der französische RFID-Systemintegrator IER arbeiten zukünftig zusammen, um Einzelhändlern gemeinsam dabei zu helfen, ihre Bestandsgenauigkeit für effektive Omnichannel- Strategien zu verbessern. Nach Angaben beider Unternehmen bietet die Kombination aus der Analytics- und Merchandising-Software von Detego und den IoT-Tracking-Lösungen von IER das Beste aus beiden Disziplinen: Artikelmanagement sowie -transparenz auf Einzelteilebene, die Retailer mit verlässlichen Informationen über Artikel in Echtzeit versorgt. „Zu wissen, ob sich ein bestimmtes T-Shirt im Regal, auf der Verkaufsfläche, im Nachschubprozess  oder im Lager befindet, ist entscheidend für einen individuellen Kundenservice und macht schlussendlich den Unterschied, ob das T-Shirt gekauft wird oder nicht,“ sagt Uwe Hennig, CEO von Detego. „Das heißt, ohne zuverlässige Aussagen über Bestände und Verkäufe, sind Retailer nicht in der Lage, ihr Versprechen gegenüber Kunden, im Hinblick auf Click & Collect und Same-Day-Delivery, zu halten.“

www.detego.com | www.ier.com

Für SensoPart ist dies schon der dritte Spatenstich am Standort Gottenheim westlich von Freiburg im Breisgau, wo das Unternehmen im Jahr 2001 sein neues Firmengebäude eingeweiht hat. Vier Jahre später wurde bereits angebaut, nun soll das bestehende Gebäudevolumen noch einmal verdoppelt werden. „Mit unserer neuen Produktions- und Logistikhalle legen wir den Grundstein für weiteres Wachstum“, erklärt SensoPart-Geschäftsführer Theodor Wanner. Im Bestandsgebäude wird dann mehr Platz sein für die Entwicklung innovativer Produkte – Vision-Sensoren und optoelektronische Sensoren für die Fabrikautomation –, während die gesamte Endmontage inklusive Lager- und Versandlogistik in der neuen Halle zusammengefasst werden soll. Dort steht mit 2600 qm künftig das Doppelte der bisherigen Produktionsfläche zur Verfügung. Mit der Investition in den Neubau von drei Millionen Euro will SensoPart seine Produktions-prozesse optimieren und so seine Wettbewerbsfähigkeit stärken. Der zweite – und historisch erste – SensoPart-Standort im kleinen Schwarzwaldort Wieden soll nach Inbetriebnahme der neuen Halle im August 2017 ebenfalls bestehen bleiben. Dort wird man sich künftig auf die Vormontage elektronischer Baugruppen konzentrieren und als Zulieferzentrum für Gottenheim fungieren.

www.sensopart.com/de

Als Antwort auf die neuen europäischen Vorschriften hat die EPC Groupe, Spezialist für Sprengstoffe in zivilen Anwendungen, die Zetes-Lösung für die globale Rückverfolgung von Einheiten in ihrer Lieferkette implementiert. Die Rückverfolgbarkeitslösung harmonisiert die Logistikprozesse der verschiedenen europäischen Standorte und gewährleistet die lückenlose Rückverfolgbarkeit aller Produkteinheiten bei gleichzeitiger Minimierung von Beeinträchtigungen der Produktivität. Zur Einhaltung der neuen europäischen Vorschriften zur Rückverfolgbarkeit von Sprengstoffen entschied sich die EPC Groupe, eines der führenden europäischen Unternehmen in der Herstellung, Lagerung und im Vertrieb von Sprengstoffprojekten, gemeinsam mit dem FAW Logistique Conseil für die Lösung von Zetes. EPC stand unter hohem Zeitdruck bei der Einrichtung der Rückverfolgbarkeit an allen Produktions- und Vertriebsstandorten des Unternehmens. Für die lückenlose Rückverfolgbarkeit müssen jährlich rund 60 Millionen Logistikereignisse erfasst werden. Diese Ereignisse werden jetzt von der Produktion bis hin zum Vertrieb gespeichert. Dafür sorgen die Zetes-Lösungen ZetesAtlas (automatisches Verpackungssystem), ZetesMedea (Logistikausführung), ein Modul der Proof-of-Delivery-Lösung (ZetesChronos) und ZetesOlympus (Rückverfolgbarkeit). Dazu wurden 350 mobile Terminals bereitgestellt, die über die MCL Mobility Plattform in Echtzeit verwaltet werden.

www.zetes.de

Wo geht die Reise für die gedruckte Elektronik hin? Welche Produkte gibt es bereits auf dem Markt und welche Anwendungen werden in Zukunft möglich sein? Von 28. bis 30. März 2017 gibt die LOPEC Antworten auf diese Fragen. Als weltweit führende Branchenplattform vereint sie die gesamte Wertschöpfungskette auf dem Messegelände in München. Rund 150 Aussteller sind auf der Fachmesse vertreten, darunter Branchengrößen wie BASF, Bosch-Rexroth, Holst Centre, Kroenert, Merck, NovaCentrix und Thinfilm. Der LOPEC Kongress ist dieses Jahr hochkarätig besetzt und hält spannende Vorträge bereit: Dr. Peter Fischer von Thinfilm, USA, diskutiert beispielsweise, welchen Einfluss NFC-Lösungen auf das Internet der Dinge haben. Dr. Manuela Wallesch von Evonik Creavis, Deutschland, präsentiert neue Technologien für die Energiespeicherung. Und ein Vertreter der EU-Kommission stellt aktuelle Förderprogramme aus dem Bereich der gedruckten Elektronik vor.

www.lopec.com

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