News

Die Kooperation von AIM mit der OPC Foundation basiert auf einer gemeinsamen Risikobetrachtung der Defizite der gegenwärtigen Systemintegration in Fertigung, Materialflusssteuerung und Logistik. Die sich stets in Aktualisierung und Erweiterung befindliche AutoID Companion Specification vereinigt divergierende Standardisierungsaktivitäten und schafft einen signifikanten Mehrwert für Integrationsprojekte der Anwender in zahlreichen Branchen in Bezug auf Beschleunigung und Kostensenkung. Sie soll verhindern, dass divergierende und miteinander in Wettbewerb stehende Spezifikationen entstehen, die die Anwender verunsichern würden. Zunehmend mehr OPC UA-fähige AutoID-Devices und prototypische Lösungen kommen zur Anwendung und werden umgesetzt.

Vor diesem Hintergrund haben sich jüngst auf Einladung von Pepperl + Fuchs in Mannheim zahlreiche Mitwirkende des AIM-Arbeitskreises Systemintegration (AK SI) mit Partnern aus der Automatisierungsbranche getroffen, um in einem ganztägigen Workshop die Interoperabilität verschiedener Client-Server-Systeme mittels des Standards OPC UA mit verschiedenen AutoID Devices zu testen. Der Workshop war ein voller Erfolg: Standardisierung at work – und gelebte Kooperation über alle wettbewerblichen Grenzen hinweg! Entsprechend werden sich AIM und die OPC Foundation auch weiterhin um das Fortschreiben der AutoID Companion Specification kümmern, die sich als eine Anleitung zur schnelleren AutoID-Integration zur Realisierung von Konzepten wie Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge verstehen lässt. Dazu beitragen wird auch eine Neuauflage des Interoperabilität-Workshops, die für den Spätherbst geplant ist.

www.AIM-D.de

Embedded Vision hat sich von einem Schlagwort zu einem nachhaltigen Trend entwickelt, der für die europäischen Vision-Anbieter und Produktentwickler in ihren Kundenbranchen gleichermaßen enorme Möglichkeiten eröffnet. In Zusammenarbeit mit der European Machine Vision Association (EMVA) hat die VISION, Weltleitmesse für Bildverarbeitung, erstmals eine europäische Plattform zum Informationsaustausch für dieses Zukunftsthema geschaffen: Die erste Embedded Vision Europe Konferenz vom 12. bis 13. Oktober 2017 im ICS Internationales Congresscenter Stuttgart zeigt die Einsatzmöglichkeiten von neuen Software- und Hardwareplattformen, erläutert die Technologie und präsentiert Anwendungen und Märkte für Embedded Vision.

Florian Niethammer, Teamleiter VISION bei der Messe Stuttgart, ist erfreut, dass das neue Konferenzformat bereits große Zustimmung in der Branche findet: „Wie bedeutend das Thema Embedded Vision ist, haben wir seit längerem verstärkt beobachtet. Wir haben es hier mit einer übergreifenden Technik zu tun, die sowohl in industriellen als auch nicht-industriellen Bereichen von hoher Relevanz ist. Gemeinsam mit unserem langjährigen Partner, der EMVA, eine Konferenz für Entwickler und Anwender von Embedded Vision-Systemen zu veranstalten, ist eine logische Konsequenz. Obwohl das Thema boomt, fehlte in Europa bislang noch die passende Plattform. Deswegen besetzen wir es mit einem starken Partner.“

www.embedded-vision-emva.org

Auf der it-sa 2017 präsentieren sich vom 10. bis 12. Oktober noch einmal mehr Aussteller als zur letzten Veranstaltung: In zwei Hallen präsentieren sie auf Europas größter Fachmesse für IT-Sicherheit im Messezentrum Nürnberg aktuelle Hard- und Software sowie Dienstleistungen für professionelle Anwender. Zu den Höhepunkten zählen drei internationale Gemeinschaftsstände und ein umfangreiches Rahmenprogramm mit rund 320 Vorträgen. Einen Tag vor der Messe startet das viertägige Kongressprogramm Congress@it-sa. Mit einem deutlichen Zuwachs auf über 580 erwartete Aussteller aus 23 Ländern setzt die it-sa, die erstmals in den Hallen 9 und 10 stattfindet, ihren Wachstumskurs fort. „Der Wechsel in zwei Hallen bietet den notwendigen Raum für mehr Aussteller, größere Stände und noch mehr Wissensaustausch“, erklärt Frank Venjakob, Executive Director it-sa beim Veranstalter NürnbergMesse.

International besetzte Dialogplattform

Erstmals präsentieren gleich drei Länder ihre gebündelte IT-Sicherheits-kompetenz auf der it-sa mit einem eigenen Gemeinschaftsstand. Neben Frankreich, einem der wichtigsten deutschen Handelspartner, treten Aussteller aus der Tschechischen Republik und Firmen aus Israel mit einer gemeinsamen Präsenz auf. Die Anmeldeliste umfasst Unternehmen aus Europa oder beispielsweise den USA, Russland, Kanada und Japan.

www.it-sa.de

Der 34. Deutsche Logistik-Kongress lockt in wenigen Wochen mit einem vielseitigen Programm nach Berlin. Vom 25. bis 27. Oktober heißt es dort: „Neues denken – Digitales leben“. Mehr als 3000 Fachbesucher werden in 65 Stunden Kongressprogramm rund 120 Redner erleben. Es geht darum, Bekanntes neu zu denken und Veränderungsprozesse zu gestalten. Es geht um aktuelle Themen wie die Dieseldebatte oder den Marshallplan mit Afrika. Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik geben Einblick in ihre Arbeitsbereiche und Gedankenwelten. Das Jahrestreffen der Logistiker und Supply Chain Manager aus Industrie, Handel, Logistikdienstleistung und Logistikwissenschaft gibt wieder Impulse für den gesamten Wirtschaftsbereich.

Die Diesel-Diskussion logistisch betrachtet

Rund ein Drittel der Pkw und mehr als 90 Prozent der Nutzfahrzeuge werden derzeit von einem Dieselmotor angetrieben. Die z.T. gesundheitsgefährdende Feinstaubbelastung kann nur reduziert werden, wenn neben der Industrie und dem Energie- auch der Verkehrssektor einen Beitrag zur Emissionsreduktion leistet. Im Fokus der Politik steht derzeit ganz besonders der Umgang mit dieselangetriebenen Fahrzeugen. Gleichzeitig werfen die Betrugsvorwürfe ein schlechtes Licht auf die Automobilindustrie und hinsichtlich der geringen Verbreitung von Elektrofahrzeugen stellt sich die Frage nach der Innovationsfähigkeit der deutschen Leitindustrie. Welche Zukunft hat also noch der Dieselantrieb und welche Technologien haben das Potenzial ihn zu ersetzen oder wird Deutschland mit Tretroller und Lastenfahrrad in eine automobil- und emissionslose Zukunft fahren? Der Diskussion am ersten Kongresstag stellen sich der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller, Dr.-Ing. Joachim Damasky (VDA), Frank Dohmen (Der Spiegel) und Prof. Achim Kampker (Streetscooter). Die Moderation übernimmt Moritz Döbler, Chefredakteur des Weser-Kuriers.

www.bvl.de

„In diesem Jahr war alles anders.“ – mit diesen Worten verabschiedete Professor Volker Stich, Geschäftsführer des FIR an der RWTH Aachen, die knapp 250 Teilnehmer der 24. Aachener ERP-Tage, die im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus stattfanden. Unter dem Motto „ERP und MES – Intelligente Vernetzung auf dem Weg zu Industrie 4.0“ trafen sich Experten aus Industrie und Forschung und diskutierten die Chancen und Risiken der Integration von Wertschöpfungsprozessen in Unternehmen.

Dabei gingen die Inhalte weit über die reine Betrachtung der Systemwelten hinaus und entführten die Teilnehmer in übergreifende Kontexte – ein Muss, denn, so Stich, nur derjenige ist erfolgreich, der willens und in der Lage ist, über den Tellerrand hinaus zu schauen. Dies gelte für ERP- und MES-Anbieter und -Nutzer gleichermaßen. Industrie 4.0 und die Digitalisierung von Geschäftsabläufen biete auch der ERP- und MES-Branche große Potenziale deutlich über die Programmierung hinaus. Im Sinne der Interdisziplinarität und Interaktivität sei nicht mehr ausschließlich das ERP- oder ME-System, sondern die Vernetzung zwischen diesen Systemen und dem Menschen relevant.

Die Eröffnungsvorträge hielten Professor Günther Schuh, Direktor des FIR, und Johannes Klöcker, CPO & Head Key Account Management von Klöckner & Co Deutschland. Der von Schuh vorgestellte „Industrie 4.0 Maturity Index“ beurteilt den Reifegrad eines Unternehmens hinsichtlich seiner Industrie 4.0-Fähigkeit und leitet daraus eine digitale Roadmap ab. Agile Unternehmen, so Schuh, übertreffen heute schon traditionelle Unternehmen mit gravierend kürzeren Latenzzeiten innerhalb der Entscheidungswege. Wie dies praktisch funktioniert, hat Schuh durch das Erfolgsprojekt des Elektroautos e.GO Life bereits bewiesen. Die nächsten Aachener ERP-Tage finden vom 19. bis zum 21. Juni 2018 statt. Weitere Informationen zu der Veranstaltung sind online unter erp-tage.de abrufbar.

www.fir.rwth-aachen.de

Blanco weiße Etiketten sowie hochwertig bedruckte Etiketten

Als Etikettenhersteller haben wir uns auf die schnelle und günstige Fertigung von blanko weißen Etiketten sowie hochwertig digital bedruckte Etiketten spezialisiert. Dabei konzentrieren wir uns unter anderem auf die Belieferung von Firmen die nicht selbst fertigen, für die der Handel mit Etiketten aber ein wichtiges Standbein ist. Unser innovativer Maschinenpark sowie ein großes Versandlager ermöglichen es uns, kostengünstige und hochwertige Etiketten für Wiederverkäufer innerhalb kürzester Zeit zu produzieren und auszuliefern. Die Standard Lieferzeit beträgt 3-5 Arbeitstage – auf Anfrage erfolgt die Fertigung/der Versand noch am selben Tag.

Als Wiederverkäufer bekommen Sie einen persönlichen Zugang zu unserer Online-Etiketten-Kalkulation. Mit dieser webbasierten Anwendung können Sie Etiketten kalkulieren und sofort Preise für die von Ihnen gewünschten Etiketten anzeigen lassen. Dabei setzen wir auf volle Transparenz, bei den eingesetzten Etiketten-Materialien. Auch bei kleinen Auflagen haben wir ideale Fertigungs-Möglichkeiten. So können wir durch unsere Laserstanzen auch Sonderformate ohne Werkzeugkosten herstellen. Bedruckte Etiketten fertigen wir ausschließlich im Digitaldruck. Somit entfallen Kosten für Klischees und Druckplatten. Daher lassen sich Kleinstmengen zu sehr attraktiven Preisen produzieren – oder Großauflagen mit vielen Varianten oder variablen Daten.

print-ID GmbH & Co. KG
Netanyastr. 5, 35394 Gießen
www.print-id.de

AKTUELLES
06 News Wissenswertes aus der Branche

Interview
38 Alles aus einer Hand, Interview mit Björn Weber, Mediaform Unternehmensgruppe
64 Unitechnik über Losgröße 1 in der Logistik, Interview mit Dr.-Ing. Ralf Lüning, Unitechnik Systems GmbH

MAGAZIN
Titelstory
16 Von der WG-Küche zur 20.000-Quadratmeter-Logistik
Rund 200.000 von ONK produzierte und montierte Schilder sowie barcodierte Regalplatzetiketten unterstützen schnelles Kommissionieren bei reBuy, Mehmet Akdas

Datenerfassung
18 Industrie-PCs bei Paul Neuhaus in Werl
20 Nur nicht den Überblick verlieren

RFID
23 Zentrale Zutrittskontrolle

Sprachkomissionierung
24 Mehr Produktivität im Lager
26 Mit Kunden Schritt halten
28 Deutliche Steigerung der Effizienz und Qualität bei der Galexis AG
30 Wettbewerbsvorteil durch Automatisierung

Kennzeichnung
33 Mehrere Tausend Komponenten am Tag
34 In fünf Minuten durch das Lager
36 Qualität am laufenden Band

TECHNOLOGIE
40 Produkte Technologische Neuheiten

RFID
50 eHealth – Hype oder Treiber für Auto-ID?
53 Es funkt in Fleisch- und Wursttheken

Kennzeichnung
54 Dauerhaft Kennzeichnen per Beschriftungslaser
56 Status des Etikettenmanagements

Sensorik
57 Sensorik und Messtechnik: Umsatz, Investitionen und Exporte gestiegen

Lokalisierung
58 SICK-Laser für Intralogistik 4.0
60 Sensor-to-Cloud Kommunikation

Bezahlsysteme
62 Kartenzahlung wächst, Bargeld bleibt

Link: ident Ausgabe 5-2017

Tata Consultancy Services, ein weltweiter Anbieter von IT-Services, Beratungsleistungen und Geschäftslösungen, und Siemens arbeiten künftig bei Innovationen für das Internet der Dinge zusammen. Kunden aus den Branchen Fertigung, Energiewirtschaft, Gebäudemanagement, Gesundheitswesen und Bahnbetreiber profitieren durch die Partnerschaft von neuen Dienstleistungen und Erkenntnissen auf Basis von Datenanalysen. Die Grundlage bildet dabei MindSphere, das cloudbasierte, offene Betriebssystem für das Internet der Dinge von Siemens. TCS wird neue Anwendungen für MindSphere entwickeln. Mit diesen können Kunden von Analysen und neuen digitalen Dienstleistungen profitieren, etwa im Bereich vorausschauende Wartung und Energiemonitoring. Durch die neuen Lösungen von Siemens MindSphere und TCS können Kunden neue, innovative IoT-basierte Geschäftsmodelle entwickeln und so von der Digitalisierung profitieren. Aufbauend auf der vorhandenen Branchenexpertise wird TCS Anwendungen für MindSphere sowie Analysen und digitale Dienstleistungen anbieten. Mit diesen lassen sich Stillstandszeiten, Wartungskosten und Energieverbrauch reduzieren, während die Lebensdauer der Maschinen steigt.

www.siemens.com/mindsphere

Die Leserinnen und Leser des Fachmediums „Markt&Technik“ haben erneut Philip Harting zum „Manager des Jahres“ gewählt. Dieses Mal gewann der Vorstandsvorsitzende der HARTING Technologiegruppe in der Kategorie „Verbindungstechnik“. Bereits vor zwei Jahren war Philip Harting zum „Manager des Jahres“ gewählt worden – damals in der Kategorie „Elektromechanik“. Rund 7.000 Leserinnen und Leser der „Markt&Technik“ entschieden per Online-Voting über die Manager der Elektronikbranche 2017.

Abgestimmt wurde in den neun Kategorien Automatisierung / Bildverarbeitung, Embedded Systems, EMS (Electronic Manufacturing Services), Halbleiter, Industrie 4.0, Lebenswerk, Start-ups, Stromversorgung und Verbindungstechnik. Hauptkriterien waren Markt- und Unternehmenserfolg sowie die Einführung innovativer Produkte und Lösungen. „Ich freue mich, dass ich diese Auszeichnung zum zweiten Mal erhalten habe. Der Preis macht deutlich, dass die Fachleser von Markt&Technik unseren weltweiten Geschäftserfolg wie auch unsere innovativen Produkte und Lösungen genau verfolgen“, sagt Philip Harting.

www.HARTING.com

Detego gab kürzlich die Zusammenarbeit mit SAP bekannt. Detego bietet als erstes Unternehmen im Fashion-Retail-Markt In-Store Analytics voll integriert auf der SAP Cloud Platform an. Die Kombination der SAP Cloud Platform mit der Analytics- und Merchandising-Software von Detego bildet die Basis für kundenzentrierte Prozesse und Services sowie Echtzeitanwendungen im Omnichannel Retailing. Diese verschaffen Modehändlern einen Wettbewerbsvorteil und treiben den digitalen Wandel im Unternehmen, insbesondere auch im Store, voran.

Die RFID-basierte Detego Suite, die im SaaS-Modell angeboten wird, liefert Echtzeit-Einblicke auf Einzelteilebene in den Warenbestand eines Modehändlers sowie umfassende In-Store-Analysen und Reportings. Die hochskalierbare und flexible SAP Cloud Platform unterstützt Einzelhändler, ihre geschäftskritischen Anwendungen einfacher als je zuvor zu erweitern und zu integrieren. Die Detego-Software auf der SAP Cloud Platform ermöglicht die nahtlose Integration mit anderen bestehenden Applikationen. So profitieren Modehändler beispielsweise von der Verknüpfung von Echtzeit-Artikelverfügbarkeitsinformationen mit ihrem CRM und können Kunden und Verkaufspersonal jederzeit maßgeschneiderte Informationen zur Verfügung stellen und die Customer Experience optimieren.

www.detego.com

Seiten