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Das European EPC Competence Center (EECC) veröffentlicht die mit 250 untersuchten Tags umfassendste UHF Tag Performance Studie. Die Studie hat zum Ziel professionellen RFID Anwendern die Transponderselektion in einem sich rasant entwickelnden und schwer zu überblickenden Markt zu ermöglichen. Neben dem Vermessen der Labels benchmarkt die Studie auch eine wachsende Anzahl von Spezialtags z.B. für die Textilbranche und On-Metal Lösungen. In der Praxis ist das sichere Beschreiben von Transpondern oftmals schwieriger als das Auslesen. Gerade in Projekten, wie in der Textilbranche, wo hohe Stückzahlen schnell beschrieben werden müssen, spielt die eingesetzte Leistung eine wichtige Rolle. Aber auch in Prozessen in der Luftfahrt- und Automobilbranche oder dem Maintenance-Bereich wo RFID-Tags aus unterschiedlichen Entfernungen beschrieben werden müssen, darf die Schreibleistung nicht wesentlich niedriger sein als die Leseleistung.

www.eecc.info

Der Umgang der deutschen Wirtschaft mit Industrie 4.0 ist weitgehend durch Orientierungslosigkeit und Überforderung geprägt. Dies ist die Kernaussage einer aktuellen Expertenumfrage von eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. 85 Prozent der von eco befragten Fachleute sind der festen Überzeugung, dass die meisten Unternehmen in Deutschland keine klare Vorstellung davon haben, was Industrie 4.0 eigentlich ist und wie sie aussehen wird. 94 Prozent der Experten halten die deutsche Wirtschaft durch die für Industrie 4.0 erforderliche Zusammenschaltung von Hardware, Software und Telekommunikation für schlichtweg überfordert. „Industrie 4.0 muss für die Wirtschaft greifbarer und einfacher werden“, erklärt Dr. Bettina Horster, Vorstand der Vivai Software AG und Direktorin Mobile im eco. Das sehen auch die Experten so: 94 Prozent der Befragten vertreten die Auffassung, dass einheitliche Branchenstandards und branchenspezifische Lösungen für den weiteren Erfolg von Industrie 4.0 entscheidend sind. Für mittelständische Firmen ist die internationale Verbreitung vor allem schwierig, weil es keine weltweit tragfähigen Datentarife gibt, meinen 71 Prozent der Fachleute.

Allein schon aufgrund der schwer abschätzbaren weltweiten Datenübertragungskosten gehen 92 Prozent der von eco befragten Experten davon aus, dass die für Industrie 4.0 kalkulierten Geschäftsmodelle schön gerechnet sind oder erst zu spät auf ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit überprüft werden. 71 Prozent der Fachleute sind davon überzeugt, dass die Unternehmen die Kosten für Datenübertragung und Datenspeicherung schlichtweg unterschätzen. Hoch ist hingegen die Angst der Unternehmen vor Online-Spionage, meinen 80 Prozent der Fachleute.

www.eco.de

Die DIN 66277 legt fest, wie ein Typenschild mit einem Radiofrequenz-Transponder und gegebenenfalls einem 2D-Code zu ergänzen ist und wie die Daten zu strukturieren sind. Mit einem Typenschild kennzeichnet ein Hersteller oder Instandhalter ein Objekt mit identifizierenden, beschreibenden oder klassifizierenden Daten, die für die Zuordnung des Objekts zu einem Auftrag, den Einsatz des Objekts oder dessen Instandhaltung erforderlich sind. Typenschilder sind oft erforderlich, um gesetzliche Vorschriften oder Regeln einer Branche einzuhalten. In der Regel sind auf einem Typenschild der Hersteller, die Typenbezeichnung des Objekts und die wichtigsten technischen Daten aufgedruckt. Die Daten eines Objekts können in einem elektronischen Datenspeicher eines RFID-Transponders gespeichert werden. Dabei wird über ein Schreib-/Lesegerät per Funk auf diesen Transponder zugegriffen. Zusätzlich kann der Dateninhalt auf einem 2D-Code gespeichert werden, der über einen optischen Scanner erfasst wird. DIN 66277 beschreibt die mechanische Ausführung der Transponder auf dem Typenschild, die drahtlose Kommunikation mit dem Schreib-/Lesegerät, die Struktur der auf dem Transponder abgelegten Daten und die Kommunikation mit den übergeordneten Datenverarbeitungssystemen. DIN 66277 trifft keine Festlegungen zu den menschenlesbaren Komponenten auf einem Typenschild.

www.din.de

Denso, der japanische Hersteller von mobilen Datenerfassungsterminals und langjähriger Partner von Barcotec, gewinnt den Erfinderpreis 2014 für die Entwicklung des QR-Codes in Berlin. Der Award wird seit 2006 vom Europäischen Patentamt (EPA) verliehen und stellt somit den wichtigsten Preis für Innovationen in Europa dar. Nominiert werden Kreationen, die ihren Beitrag dazu leisten, technische Antworten auf die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit zu geben. Eine international besetzte Jury prüft, inwieweit die jeweiligen Innovationen zum sozialen Fortschritt, Schaffung von Arbeitsplätzen oder zum Wohlstand beigetragen haben. Der Publikumspreis, der per Online-Votum entschieden wird, ging in diesem Jahr an den QR-Code, entwickelt von Masahiro Hara (General Manager Auto-ID Business Unit bei Denso Wave), Takayuki Nagaya (Senior Researcher bei Toyota Central R&D Labs., Inc.) und deren Team. Masahiro Hara zu dem Erfinderpreis: „Es hat mich besonders gefreut, dass ich den Publikumspreis gewinnen durfte, da dieser nicht von einer Jury, sondern den Benutzern der Erfindung vergeben wird.“

www.barcotec.at | www.denso-wave.com

Hubertus von Monschaw (37), Deutsche Messe AG, Hannover, hat die Abteilungsleitung für mehrere Themencluster bei der CeBIT übernommen. In seiner Verantwortung entwickelt er die Bereiche Communication & Networks, Data Center, Global Sourcing Area sowie den Planet Reseller weiter. Er berichtet an Marius Felzmann, Geschäftsbereichsleiter der CeBIT. Von Monschaw folgt auf Bernd Heinold, der künftig für die BIOTECHNICA und die INTERSCHUTZ zuständig ist. Von Monschaw kam 2003 zur Deutschen Messe. Zuletzt war der Marketing-Betriebswirt für die Energiethemen der HANNOVER MESSE verantwortlich.

www.messe.de

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) ist zum 1. Juli in sein neues Hauptstadtbüro im Haus der Bundespressekonferenz umgezogen und wird von dort aus die Interessen der mittelständischen IT-Unternehmen in Fachgremien und gegenüber der Politik vertreten. Die Leitung des neuen Büros hat Philipp Ehmann übernommen. Philipp Ehmann (31, Diplom Politikwissenschaftler) war zuletzt als wissenschaftlicher Mitarbeiter und persönlicher Referent von Bundestagsabgeordneten tätig und hatte zuvor Stationen in einer Onlineagentur und einer Unternehmensberatung. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

www.bitmi.de

Unternehmen  aller Branchen setzen verstärkt auf ITK-Lösungen für Industrie 4.0. Bis zum Jahr 2020 sollen in Deutschland dafür rund 10,9 Mrd. Euro ausgegeben werden. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Prognosen der Experton Group. „Die vernetzte Produktion revolutioniert den Industriesektor“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Wer auch künftig global wettbewerbsfähig sein möchte, muss dafür in entsprechende ITK-Lösungen investieren.“ Laut Experton-Prognose betragen allein im kommenden Jahr die ITK-Investitionen der Unternehmen für Industrie 4.0 gut 650 Millionen Euro – ein Plus von 54 Prozent gegenüber 2014. Davon fließt mehr als die Hälfte (347 Millionen Euro) in IT-Dienstleistungen, 125 Millionen in Network Services und weitere 105 Millionen in die ITK-Infrastruktur. Weitere 80 Millionen Euro werden für Softwarelösungen im Bereich Industrie 4.0 ausgegeben. „Die Prognose zeigt, wie wichtig das Thema Industrie 4.0 für die deutsche Wirtschaft insgesamt ist – sowohl für Anwender aus der Industrie als auch für Anbieter von ITK-Lösungen“, erklärt Andreas Zilch, Lead Advisor der Experton Group.

www.bitkom.org

Roter Teppich, Reporter, Interviews – und die Stars der Logistik: Das erwartet die Besucher des Deutschen Logistik-Kongresses vom 22. bis 24. Oktober 2014 an den beiden AEB-Ständen im Foyer Potsdam des Hotels InterContinental. Neben dem Staraufgebot zeigt das Stuttgarter Softwareunternehmen, wie sich durchgängige Supply-Chain-Prozesse umsetzen und auf diese Weise Wettberbsvorteile realisieren lassen. Ganz unter dem Motto „Stars der Logistik“ steht auch die AEB-After-Work-Party am zweiten Kongresstag. Neben den Stars-der-Logistik-Aktionen hat die AEB auch ihr Rezept für erfolgreiche Lieferketten mit im Kongressgepäck: Die durchgängige Logistik- und Außenwirtschaftssuite ASSIST4. „Supply Chains heißen nicht umsonst so: Wie alle Ketten funktionieren sie nur dann richtig reibungslos, wenn alle Glieder nahtlos ineinander greifen“, erklärt Matthias Kiess, seit 1. Juli neuer Geschäftsführer bei AEB. „Eine durchgängige IT-Unterstützung ist hierbei ein entscheidender Erfolgsfaktor.“

www.aeb.de | www.bvl.de/dlk

Ganz im Zeichen des Sports stand am 27. Juni 2014 die Feier zum 30-jährigen Firmenjubiläum der Aberle GmbH, Leingarten. In der Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim, dem Heimstadion des Fußball-Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim, empfingen Firmengründer Wilfried Aberle sowie die Geschäftsführer Andreas Ebert und Dirk-André Schenk rund 150 geladene Gäste. Das bunte Rahmenprogramm spannte einen Bogen von den Anfängen als kleines Ein-Mann-Unternehmen bis zu einem der führenden deutschen Lösungsanbieter und Systemintegratoren für automatisierte Intralogistik. „Eine klassisch schwäbische Firmengeschichte“, würdigte Andreas Ebert in seiner Eröffnungsrede die rasante Entwicklung des Unternehmens, das heute Teil des Geschäftsfeldes Intralogistik des internationalen Technologie-Konzerns Körber ist. „Was vor 30 Jahren im Hobbyraum eines Wohnhauses seinen Anfang nahm, ist heute ein international im Markt erfolgreiches Unternehmen mit 260 Mitarbeitern“, fasst Hildemar Böhm, Mitglied im Konzernvorstand der Körber AG, den Aufstieg zusammen.

www.aberle-automation.com

JLT Mobile Computers, ein Entwickler robuster Computer für anspruchsvolle Einsatzbedingungen, feiert sein 20-jähriges Jubiläum und übergibt zu diesem Anlass seinen 90.000sten Computer mit einem eigens auf 20 Jahre ausgedehnten Wartungsvertrag (JLT:Care Service Agreement). Das Unternehmen betont damit die Qualität, die in jedem PC aus der Produktion von JLT steckt, was zusätzlich dadurch verdeutlicht wird, daß viele der Geräte der ersten Generation noch heute im Einsatz sind. Abnehmer des PC mit dem 20-jährigen JLT:Care Service Agreement ist die zum internationalen Hafenverwaltungs-Konzern ICTSI gehörende Firma Baltic Container Terminal (BCT) im polnischen Gdynia (Gdingen). Die Übergabe erfolgte Woche anlässlich der Fachmesse TOC Europe in London. JLT wurde 1994 gegründet, entwickelte sich zu einem der größten PC-Hersteller Schwedens basierend auf den Produktionszahlen und operiert bis heute als unabhängiges börsennotiertes Unternehmen. JLT ist Wegbereiter des ‚Rugged Computer‘-Marktes und prägte dieses Segment in den letzten 20 Jahren durch die Einführung jenes hohen Niveaus an Design- und Fertigungsqualität, das die führenden Akteure der anspruchsvollsten Endmärkte weltweit verlangen. Neben der Bohr-, Bergbau- und Bauindustrie zählen insbesondere die Hafenindustrie sowie das internationale Logistikwesen zu den Zielmärkten.

www.jltmobile.com

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