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Near Field Communication – die Funktechnologie, die das mobile und kontaktlose Bezahlen komfortabler gestalten soll – ist im Handel angekommen. Nun kommt es auf die Verbreitung von NFC-fähigen Smartphones an. Im Anhang haben wir Ergebnisse aus aktuellen Handelsbefragungen zusammengestellt, die die zunehmende Bedeutung des Themas aufzeigen. Der Handel bereitet sich vor und macht seine Kassensysteme NFC-fähig. Der Erfolg hängt aber letztlich von der Akzeptanz beim Kunden ab. Definition: Der Begriff ‚Mobile Payment‘ beinhaltet sowohl kontaktloses Bezahlen (z.B. kontaktlose Kreditkarte mit NFC) als auch mobiles Bezahlen (z.B. NFC-fähige App im Smartphone).

www.ehi.org

Der ECR Award honoriert herausragende unternehmensübergreifende Managementleistungen für den Verbraucher. Zum zwölften Mal vergab GS1 Germany die begehrten vier Glastrophäen in den Kategorien Unternehmenskooperation Supply sowie Demand Side, bestes Einzelunternehmen und Unternehmenspersönlichkeit. Der renommierte Preis wurde am 9. September 2014 im Rahmen einer feierlichen Gala mit rund 400 Gästen aus dem Top-Management der führenden Industrie und Handelsunternehmen in der Nürnberger Meistersingerhalle verliehen.

Kategorie Unternehmenskooperation Supply Side: Werner & Mertz, Rewe, der grüne Punkt, Alpla, Unisensor und der Naturschutzbund haben mit der Recyclat-Initiative eine prozessübergreifende Kooperation und gleichzeitig eine echte Innovation geschaffen.

Kategorie Unternehmenskooperation Demand Side: Unter dem Motto „Jeder Standort ist anders“ setzten Rewe, Anheuser-Busch InBev, Coca-Cola und Hoffrogge Consulting ein zukunftsweisendes Category Management um.

Kategorie Einzelunternehmen: Edeka erhielt den ECR Award 2014 für eine ganzheitlich optimierte Wertschöpfungskette, die den Shoppern zugutekommt.

Kategorie Unternehmenspersönlichkeit: Für seine Lebensleistung im Bereich Efficient Consumer Response erhält Gerhard Berssenbrügge, Vorstandsvorsitzender von Nestlé Deutschland, den ECR Award 2014. Seit Jahrzehnten setzt er sich für Kundenorientierung, Nachhaltigkeit und unternehmensübergreifende Wertschöpfung zwischen Industrie und Handel ein.

www.ecraward.de

Der für technische Exzellenz bekannte Schweizer Sensorhersteller Contrinex eröffnet seinen Online-Shop: www.shop.contrinex.com. Der Webshop bietet Kunden in Europa den Komfort, die beliebtesten Contrinex-Produkte, einschließlich Sensoren der Reihen Induktiv Basic, Induktiv Miniature und Full Inox, online zu bestellen. Kunden in den Ländern der Europäischen Union, der Schweiz, Norwegen und Island können jetzt über einen neuen Bestellweg die induktiven und photoelektrischen Sensoren sowie Zubehör von Contrinex beziehen. Um zügig auf die Kundenbedürfnisse zu reagieren, sorgt der maßgeschneiderte Online-Shop dafür, dass die qualitativ hochwertigen Contrinex-Produkte nie weiter als einen Mausklick entfernt sind. Bestellungen, die werktags vor 12 Uhr mittags eingehen, werden noch am selben Tag schnell und nachverfolgbar mit dem Paketdienst UPS Standard versandt. Die Zahlung ist denkbar einfach, da im Webshop alle größeren Kredit-/Debitkarten und PayPal akzeptiert werden.

www.shop.contrinex.com

Das Konjunkturklima in der deutschen Logistikwirtschaft hat sich im laufenden Quartal eingetrübt und ist auf das Niveau von vor einem Jahr zurückgefallen. Dies geht aus der jüngsten Erhebung (Septemberbefragung) zum Logistik-Indikator hervor, den das Institut für Weltwirtschaft im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) ermittelt. Der Rückgang um knapp 13 Punkte auf jetzt 124,9 Zähler geht maßgeblich auf eine Eintrübung der Geschäftserwartungen für die kommenden 12 Monate zurück (minus 19,7 Zähler), während die Lageeinschätzung für das laufende Quartal nur mäßig um 6 Punkte nachgegeben hat. Hierbei dürfte auch die Verunsicherung über die Entwicklung der diversen geopolitischen Krisenherde – insbesondere eventuell eskalierende Spannungen im europäisch-russischen Verhältnis – eine Rolle gespielt haben.

Wichtiger aber waren wohl die in den Monaten vor der Befragung schlechten Produktions- und Auftragszahlen in der Industrie insgesamt. Der Dämpfer in der Logistikwirtschaft geht vor allem auf die Logistikdienstleister zurück, deren Klimawert sich um gut 15 auf 130,6 Punkte verringert hat, während sich für die Anwender in Industrie und Handel nur ein Rückgang um 10,4 auf 119,2 ergab. Bei diesen dominiert der Erwartungseinbruch die Gesamtentwicklung, während bei den Anbietern – anders als noch mehrheitlich im Vorquartal erwartet – auch schon die Lageeinschätzung spürbar nachgab. Insgesamt bewegen sich die gemessenen Klimawerte jedoch weiterhin deutlich oberhalb der neutralen 100er-Marke und zeigen somit immer noch eine expansive Grundtendenz an.

www.bvl.de

Die PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. (PNO) veröffentlicht eine Neuauflage des Buches „Industrielle Kommunikation mit PROFINET“. Das Werk gibt Feldgeräteherstellern, Anlagenbauern und Inbetriebnehmern einen umfassenden und praxisnahen Einstieg in die Funktionsweise und die Anwendung von PROFINET. Der Autor Dipl.-Ing. Manfred Popp ist seit 1991 Leiter des PROFIBUS/PROFINET Competence Centers und Prüblabors ComDeC in Fürth. Er ist zudem Leiter der PNO Working Groups für PROFINET- und PROFIsafe-Zertifizierung.

Die Neuauflage trägt dem aktuellen PROFINET Standard V 2.3 Rechnung. Auf knapp 300 Seiten werden dem Leser Grundlagen, nützliche Hinweise, Beispiele und Arbeitsweise von PROFINET erläutert. Neben der Darstellung des Datenaustausches bei RT- und IRT-Kommunikation erfährt der Leser alles Wissenswerte über das Diagnosekonzept, Engineering, die Conformance Classes und Performance Optimierungen sowie die Anwenderprofile von PROFINET. Weitere Themen sind die Integration bestehender Feldbussysteme, das in PROFINET integrierte Redundanzkonzept und die Gerätezertifizierung. Eine Übersicht der wesentlichen Frames und Datenformate runden das Werk ab und unterstützen Entwickler und Inbetriebnehmer als Nachschlagewerk bei der täglichen Arbeit.

www.profibus.com

Gemeinsam arbeiten die beiden Spezialisten der Kuvertierbranche an der Entwicklung eines leistungsfähigen Multiformat-Kuvertierers, der auf die wachsenden Bedürfnisse nach Flexibilität im Mailroom abgestimmt ist. Dabei werden die markterprobten Hochleistungs-Eingangskanäle der BÖWE SYSTEC mit dem Kuvertierkopf der neuen MK Serie von Kern-Data gepaart – Aufgabe der Entwickler ist es nun, eine leistungsfähige Schnittstelle zwischen beiden Systemteilen zu erarbeiten. Die erste Installation beim Kunden wird schon Ende des Jahres erfolgen.

Modernste Papierzuführtechnologien machen die BÖWE SYSTEC zu einem starken Partner im Hochleistungs-Kuvertierbereich. Die weltweit markterprobten Hochleistungs-Eingangskanäle von BÖWE SYSTEC ermöglichen bei Endlos-Verarbeitung eine maximale Leistung von bis zu 100.000 Blatt pro Stunde (bei 4“) und sorgen damit für höchste Produktivitätsraten im Mailroom.

www.boewe-systec.com | www.possehl.de

Supply Chain Visibility ist seit vielen Jahren eines der Top-Themen in den Unternehmen. Allerdings, so das Ergebnis zahlreicher Marktstudien, sind viele Unternehmen in Sachen Lieferkettentransparenz noch nicht richtig gut aufgestellt. Es liegt also die Vermutung nahe: Die Firmen kommen bei dem Thema nicht recht voran. Doch wo liegen hier die besonderen Herausforderungen? In welchen Bereichen ist Transparenz besonders wichtig? Und wie sollten Unternehmen das Thema angehen und umsetzen? Antworten auf diese Fragen liefert das neue White Paper „Supply Chain Visibility: Das uneingelöste Versprechen?“ des Stuttgarter Softwareunternehmens AEB GmbH. Dieses  steht auf www.aeb.de/white-paper-visibility kostenlos zum Download bereit.

www.aeb.de

Am 25. November feiert das TEAMLogistikforum bereits sein 15-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto „Smart. flexibel. lean" referieren auch in diesem Jahr wieder Experten aus Wissenschaft und Praxis über neueste Intralogistik-Trends und ihre Erfahrungen. Die begleitende Ausstellung mit vielen namhaften Unternehmen bietet Fach- und Führungskräften eine hervorragende Möglichkeit zum Networking und zur fachlichen Vertiefung der vorgestellten Zukunftsthemen. Die Themenschwerpunkte in diesem Jahr sind unter anderem Multichannel-Logistik, Automatisierung, 3D-Druck, moderne IT-Konzepte und Lean Logistics.

Smart, flexibel, lean – das sind die aktuellen Zukunftstrends in der Intralogistik, die im Rahmen von Vorträgen und Workshops auf dem diesjährigen TEAMLogistikforum aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und zu einem praxisbezogenen Gesamtbild verknüpft werden. Das Themenspektrum erstreckt sich vom Keynote-Vortrag über die Bedeutung effizienter Materialflusssteuerung über moderne Multichannel-Logistik bis hin zum Impulsvortrag von Prof. Metin Tolan, der die waghalsigen Abenteuer des berühmten Top-Agenten James Bond aus physikalischer Sicht betrachtet.

Darüber hinaus können sich die Besucher in den parallel stattfindenden Nachmittagsworkshops über Spezialthemen in den Bereichen Automatisierung/ 3D-Druck, IT/ Technologie und Lean Logistics/ Bestandsmanagement informieren. So befassen sich die Vorträge unter anderem mit der revolutionären Shuttle-Technologie „RackRacer" und der Evolution der doppelt tiefen Lagerung, der Bedeutung von Lean Logistics und den Möglichkeiten der Bestandsoptimierung 4.0 sowie aktuellen IT-Themen rund um Warehousemanagementsysteme sowie die Optimierung per Staplerleitsystem.

www.team-logistikforum.de

Die SPS IPC Drives umfasst das ganze Spektrum der elektrischen Automatisierung. Sie zeigt alle Komponenten bis hin zu kompletten Systemen und integrierten Automatisierungslösungen. Die Fachmesse und der begleitende Kongress sind die ideale Plattform für umfassende Information über Produkte, Innovationen und aktuelle Trends der Branche. Die SPS IPC Drives bietet somit einen kompletten Marktüberblick.

Die Aussichten für die vom 25. – 27.11.2014 in Nürnberg stattfindende SPS IPC Drives sind überaus positiv und bestätigen erneut die Spitzenposition der Fachmesse in Europa: Über 1.600 Aussteller aus dem In- und Ausland, die ihre Innovationen, Produkte und Lösungen aus dem Bereich der elektrischen Automatisierung präsentieren, werden erwartet. Erstmals erweitert die neu gebaute Halle 3A das Messegeschehen auf 14 Messehallen. Die neue Halle ist den Themenbereichen Antriebstechnik und Sensorik gewidmet und bildet damit ein Bindeglied zwischen den bereits bestehenden Hallen 3 und 4A. Die Verbände VDMA und ZVEI bieten auf den Messeforen in Halle 3 und Halle 2 qualifizierte Vorträge und Podiumsdiskussionen zu branchenaktuellen Themen. Auf den Gemeinschaftsständen „AMA Zentrum für Sensorik, Mess- und Prüftechnik“  in Halle 4A und „wireless in automation“ in Halle 10 können sich die Besucher punktgenau und umfassend zu den jeweiligen Themen informieren.

www.mesago.de/sps

Unter dem Motto „Industrie 4.0 – Prinzip Vernetzung“ haben sich beim Zukunftskongress Logistik, den 32. Dortmunder Gesprächen, mehr als 500 Teilnehmer über das Potenzial informiert, das sich der Logistik im Zuge der sogenannten vierten industriellen Revolution bietet.

Die Industrie 4.0 – also der flächendeckende Einzug von Informations- und Kommunikationstechnik sowie deren Vernetzung zu einem Internet der Dinge, Dienste und Daten, das eine Echtzeitfähigkeit der Produktion ermöglicht – könnte auch logistische Prozesse in der Zukunft radikal verändern. „Industrie 4.0 zählt zu den Wachstumsquellen von morgen“, sagte Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, neben dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML der Veranstalter des Zukunftskongresses. „Kaum eine andere Branche hat das Prinzip Vernetzung bereits heute so verinnerlicht wie die Logistik.“ Die Forschung zur Industrie 4.0 laufe auf Hochtouren und für Logistikunternehmen werde es immer wichtiger, sich an Forschungsprojekten zu beteiligen, um intelligente Technologien zur Reife zu bringen. Denn Forschung und Innovationen seien der Schlüssel für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit der Logistik in Deutschland.

„Bei den sogenannten Embedded Systems, also den in Maschinen eingebetteten Systemen, haben deutsche Hersteller heute einen echten Wettbewerbsvorteil“, erklärte Christian Till Roga, Leiter Digital Division bei T-Systems. „Und weil im Internet-Zeitalter der Schnelle gegen den Langsamen gewinnt, ist die Logistik zum entscheidenden Erfolgsfaktor geworden, damit deutsche Hersteller auch in Zukunft schnell bleiben können.“ Die richtigen Daten seien der Treibstoff der Digitalisierung – wenn sie entsprechend genutzt werden. Dies gelinge allerdings nur, wenn alle Beteiligten noch intensiver zusammenarbeiten, sich noch besser vernetzen. T-Systems sei jedenfalls dazu bereit.

Dass zu diesem höheren Grad der Vernetzung zunehmend auch der finanzielle Teil der Lieferkette, das sogenannte Financial Supply Chain Management, gehört, darüber waren sich die Experten in Dortmund einig. „Die durch Industrie 4.0 getriebenen Entwicklungen wirken sich immer stärker auf das Financial SCM aus“, sagte etwa Prof. Michael Henke, seit rund einem Jahr neuer Institutsleiter am IML mit den Schwerpunkt Unternehmenslogistik, Einkauf und Finanzen. „Denn nur wenn Waren- und Finanzströme in einem ganzheitlichen Ansatz intelligent miteinander verknüpft werden können, werden wandlungsfähige Supply Chains entstehen.“ Diese seien absolute Voraussetzung für das erfolgreiche Management der aus der Industrie 4.0 entstehenden neuen logistischen Anforderungen.

Software-Innovationszentrum und DB Schenker Enterprise Lab angekündigt

Auch wurden in Dortmund in diesem Jahr zwei Neugründungen angekündigt. Zum Einen die Gründung des „Fraunhofer-Innovationszentrums für Logistik und IT (FILIT)“, mit dem die beiden Fraunhofer-Institute für Materialfluss und Logistik IML und das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST den Fokus noch stärker auf den Bereich Softwareentwicklung für die Logistik legen wollen. Die Logistik soll dabei zum Treiber der Software-Entwicklung werden. „Statt mit den Systemen zu leben, die die Software-Industrie uns anbietet, muss die Logistik zu der führenden Instanz in der Software-Produktion werden“, sagte hierzu Prof. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML.

Zum Anderen haben die DB Mobility Logistics AG und das Fraunhofer IML das „DB Schenker Enterprise Lab für Logistik und Digitalisierung“ offiziell auf den Weg gebracht. Es ist das dritte Lab dieser Art, nach den beiden ersten der Firmen Würth beziehungsweise Sick. Im Rahmen des Zukunftskongresses haben Dr. Hansjörg Rodi, Vorstandsvorsitzender der Schenker Deutschland AG und ten Hompel ein entsprechendes „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet. Die Arbeit im Lab soll sich rund um Themen wie das Internet der Dinge und Dienste, Industrie 4.0, Big Data, Cloud Computing und den Wechsel vom Prozess zum Service drehen – mit festem wissenschaftlichen Personal und eigenen Räumlichkeiten.

www.iml.fraunhofer.de

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