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Ericsson und das FIR an der RWTH Aachen haben im Rahmen einer feierlichen Eröffnung am Dienstag den Start eines neuen Center Connected Industry im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Campus bekanntgegeben. Ziel ist die Förderung der 5G-Entwicklung im Bereich Industrie 4.0. Im neuen "5G Application Lab" entsteht eine Testumgebung für Anwendungen aus den Bereichen Logistik, Produktion, Mobilität und Energie. Hier werden verschiedene Aspekte der 5G-Technologie, der nächsten Mobilfunk- und Netzgeneration, in praxisnahen Anwendungsfällen der Industrie 4.0 prototypisch umgesetzt und evaluiert. Ein erstes 5G-Netzwerk wurde bereits in den FIR-Innovation-Labs und der dortigen Demonstrationsfabrik implementiert und überträgt aktuell schon Sensordaten und breitbandige Video-Streams über das 5G-Netzwerk. Die Kooperation ist Bestandteil von Ericssons "5G for Germany"-Programm, das im letzten Herbst vorgestellt wurde. Das "5G für Germany"-Programm gehört zum "5G for Europe"-Programm und bringt wichtige Unternehmen der Wirtschaft, des öffentlichen Sektors und führende europäische Hochschulen mit dem Ziel zusammen, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Wirtschaft zu stärken. Ericsson hatte in diesem Zusammenhang erst in der vergangenen Woche mit "5G-ConnectedMobility" ein industrieübergreifendes Konsortium zur5G-Forschung und -Entwicklung insbesondere in den Bereichen Automotive and Rail vorgestellt.

www.fir.rwth-aachen.de

13 Persönlichkeiten aus Transport, Intralogistik, IT und Versicherung zogen im November 2016 in die Logistics Hall of Fame der berühmtesten Logistiker der Welt ein – als einziger Intralogistiker Gerhard Schäfer. Erstmalig in diesem Jahr zeichnete eine Jury 13 Personen unter dem Motto „Historic Milestones of Logistics“ von 1490 bis 2000 aus. Die Jury setzte sich aus mehr als 50 Personen zusammen: Journalisten, Wissenschaftlern, Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verbänden aus aller Welt. Die Aufnahme der neuen Mitglieder fand bei einer festlichen Zeremonie am 29. November im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin statt. Als einziger Intralogistiker wurde Gerhard Schäfer (* 5. August 1924, † 19. Juli 2015) unter die berühmtesten Logistiker der Welt gewählt. Gerhard Schäfer gilt als Vorreiter wie auch Realisator des Systemgedankens in der Behälterlogistik. Die Markteinführung und Serienproduktion des „Lager-Fix-Kastens“ im Jahre 1953 revolutionierte die Intralogistik auf bemerkenswerte Art und Weise. Mit mehr als 2.000 Typen, Ausführungen und Größen an Kästen und Behältern verwundert es nicht, dass der Begriff „Schäfer-Kasten“ als Synonym in der Verpackungswelt dominiert. Dieser Fortbestand betont die Weitsichtigkeit der Entwicklung. Gerhard Schäfer gilt nicht nur als Pionier in der Intralogistik für manuelle Produkte. Vielmehr hat er mit dem Lager-Fix-Kasten das Fundament für die unglaubliche Erfolgsgeschichte der Firma Schäfer gelegt.

www.ssi-schaefer.com

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 480 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Konnte die Branche in den ersten beiden Quartalen des Jahres deutliche Umsatzzuwächse verzeichnen, präsentiert sich die Sensorik und Messtechnik im dritten Quartal stabil auf hohem Niveau. Damit spiegelt die Sensorik und Messtechnik die Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland wider, die sich im dritten Quartal ebenfalls kaum beleben konnte. Die Inlandsnachfrage war dort geringer, die Impulse kamen überwiegend aus dem Ausland. Verglichen mit den Ergebnissen des dritten Quartals 2015, erwirtschafteten die AMA Mitglieder jedoch ein Umsatzplus von fünf Prozentpunkten.Die AMA Mitglieder blicken positiv auf das laufende Quartal und prognostizieren ein Plus von zwei Prozent. „Unsere Branche ist und bleibt eine stabile wirtschaftliche Größe und startet zuversichtlich in das kommende Jahr“, sagt Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer. „Betrachten wir die Zukunftsprojekte der Bundesregierung wie energieeffiziente und klimaangepasste Städte, nachhaltige Mobilität, internetbasierte Dienste für die Wirtschaft, Industrie 4.0 und sichere Identität, dann zeigen diese Projekte, an welchen Herausforderungen derzeit gearbeitet wird. Die Lösungsansätze basieren bei allen Projekten auf den Daten, die Sensoren liefern und Messtechnik auswertet.“

www.ama-sensorik.de

Schreiner ProTech präsentiert auf der LogiMAT 2017 vom 14. bis 16. März in Stuttgart den neu erschienen Leitfaden „Mehrweg-Transportbehälter mit RFID“ erstmals der Öffentlichkeit – sowohl an Stand 4G15 in Halle 4 als auch im Rahmen eines Vortrags. Dieser beschäftigt sich mit den Anforderungen, Spezifikationen und Produktlösungen für Mehrweg-Transportbehältnisse. Er bietet eine gute Orientierung für alle großen Betreiber von Mehrwegbehälter-Systemen, die ihre Transportbehältnisse (engl. RTI = Returnable Transport Items) mit RFID ausstatten wollen. Als Basis für alle Lösungsszenarien dient Schreiner ProTechs breites Portfolio an RFID-Labels speziell entwickelt für die Kennzeichnung von Produkten aus Metall. Die Kennzeichnung mit RFID erfordert ein ganzheitliches Konzept, um Prozesse im Sinne der Industrie 4.0 zu verwirklichen. Um eine lückenlose Pulkerfassung zu ermöglichen, müssen Mitarbeiter aus der Logistik sowie aus der Prozess- und Produktionssteuerung im Vorfeld viele Kriterien berücksichtigen. Die größte Herausforderung steckt in der Verbesserung der Arbeitsabläufe. Dazu gehören die automatische Leergut-Optimierung, die Reduktion der Nachbeschaffungskosten, die automatische Pulkerfassung in der Warenlogistik sowie Montage und Kanban-Prozesse. Wichtig ist dabei die durchgängige und zuverlässige Lesbarkeit der eingesetzten RFID-Labels auf allen Untergründen – also bei der Anbringung auf Kunststoff, Metall und ESD-Materialien.

www.schreiner-protech.com

Die EuroShop, The World´s Leading Retail Trade Fair, vom 05. bis 09. März 2017 in Düsseldorf, ist bei den Ausstellern gefragt wie nie. Insbesondere das Interesse aus dem Ausland ist sehr hoch. „Die Ausstellernachfrage ist enorm, so dass es inzwischen sogar eine Warteliste gibt. Wir gehen von rund 2.400 Ausstellern aus 59 Ländern zur EuroShop 2017 aus. Diese Entwicklung untermauert eindrucksvoll, dass unser neues Konzept der 7 Erlebnis-Dimensionen der richtige Schritt war und von der Branche sehr positiv aufgenommen wird“, berichtet Elke Moebius, Global Head Retail und Director EuroShop bei der Messe Düsseldorf. „Die EuroShop als weltweite Leitmesse für den gesamten Investitionsbedarf des Handels besitzt für die Branche einen enormen Stellenwert. Viele Aussteller richten ihre Produktneuheiten und ihre Angebotspalette bewusst am EuroShop-Termin aus“, so Moebius weiter.

Die sieben Erlebnis-Dimensionen der EuroShop 2017 gliedern sich wie folgt: POP Marketing, Expo & Event Marketing, Retail Technology, Lighting, Visual Merchandising, Shop Fitting & Store Design sowie Food Tech & Energy Management. Das umfangreiche Angebot an den Ausstellerständen wird durch bewährte, hochkarätig besetzte Foren mit praxisna-hen Beiträgen an allen fünf Messetagen direkt im Messegeschehen ergänzt. Hierzu gehört das EuroShop Forum Architecture & Design, das EuroCIS Forum, das POPAI-Forum und das OmniChannel Forum ebenso, wie das ECOpark-Forum und das neue Forum Expo & Event. Alle Foren werden simultan Deutsch/ Englisch übersetzt und können ohne Voranmeldung kostenlos von den Fachbesuchern genutzt werden.

www.euroshop.de

Vom kleinsten Sensor über komplexe Fördertechnik bis hin zu Zukunftstechnologien wie Drohnen und Robotik-Lösungen: Die intelligente Kommunikation zwischen den unterschiedlichsten Systemen in der Logistik ist das Thema auf dem E+P-Praxisforum auf der LogiMAT 2017 (Halle 7, Stand 7A71). Wie sieht die digitale Zukunft der Logistik-Supply-Chain aus? Welche Entwicklungen sind im Bereich kognitive Lösungen zu erwarten? Und welchen Stellenwert wird das Thema Automatisierung in diesen Szenarien haben? Diese Fragen beantwortet E+P in seinem 170m²-Praxisforum auf der LogiMAT. Im Fokus stehen kognitive Softwaresysteme und deren Vernetzung mit neuesten Technologien, darunter beispielsweise Drohnen und Robotik-Lösungen. Der LFS-IoT-Connector dient dabei als zentrale Kommunikationsschnittstelle und verbindet alle im Lager eingesetzten Technologien miteinander. Als Bestandteil des ganzheitlichen Supply Chain Execution System LFS sammelt dieser sämtliche Daten, wertet sie aus, übermittelt sie an die einzelnen Technologien und sorgt für ein intelligentes Zusammenspiel aller beteiligten Systeme. Anstehende Wartungen oder Verbesserungspotenziale im Materialfluss lassen sich so ganz einfach erkennen. E+P geht damit einen wichtigen Schritt in Richtung kognitive Logistik und zeigt, wie die nächste Stufe der digitalen Supply Chain aussieht.

www.ehrhardt-partner.com

Industrie 4.0 und Digitalisierung verändern Anforderungen

Knapp 200 Teilnehmer kamen Ende Januar zum ersten Intralogistik-Softwaretag von Viastore Systems nach Stuttgart. „Wir freuen uns sehr über diese tolle Resonanz“, sagte Viastore-Chef Philipp Hahn-Woernle. „Das zeigt, dass die Themen Industrie 4.0 beziehungsweise Digitalisierung bei vielen Unternehmen derzeit ganz oben auf der Agenda stehen – die passende Software ist eine tragende Säule dafür.“ Denn Intralogistik-Software sorge für Transparenz und sichere Prozesse, bereite die erforderlichen Daten übersichtlich auf und stelle sie auf Dashboards zur Verfügung und bilde damit die Basis für Planungen und Entscheidungen. Für Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen ist das ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.

Die neue Veranstaltung richtet sich branchenübergreifend an Betriebs-, Logistik- und IT-Leiter sowie andere Entscheider in Industrie- und Handelsunternehmen, Logistikdienstleister und E-Commerce-Anbieter. Neben diversen Kundenbeispielen stand in Stuttgart insbesondere das neue Release 9.0 der WMS-Software Viadat mit einer komplett neuen, bedienerfreundlichen Benutzeroberfläche im Mittelpunkt. Diese lasse sich per Konfiguration schnell implementieren, sei für Kommissionierer wie für Manager intuitiv bedienbar und schaffe durch umfangreiche Monitoring- und Auswertungstools, die als Dashboard transparent angezeigt werden, beste Voraussetzungen für Bestandsreduzierung, Kostensenkung und erhöhte Liefersicherheit. In einer Live-Konfiguration konnten sich die Teilnehmer ein Bild von Bedienung und Funktionalität des WMS machen. Das neue Viadat und die SAP-Logistik-Lösungen rund um die Module EWM und WM spielen dann auch neben einer technologie-, produkt- und plattformunabhängigen Beratung sowie umfassenden Service-Leistungen beim Messeauftritt auf der kommenden LogiMAT (14. bis 16.3.2017, Stand D05 in Halle 7) eine zentrale Rolle.

www.viastoresystems.de

Am 8. und 9. März 2017 können sich Automatisierungsanwender aller Industriezweige auf dem Gelände der Messe Friedrichshafen im Rahmen der all about automation individuell und kompetent von Herstellern, Systemintegratoren, Distributoren und Dienstleistern industrieller Automatisierungstechnik beraten lassen. Unternehmen mit Sitz rund um den Bodensee, internationale Branchenführer und Spezialisten der Automatisierungsbranche engagieren sich mit einem Messestand auf der all about automation friedrichshafen. Im Fokus stehen erfolgreiche Produkte, einsatzbereite Lösungen und leistungsfähige Konzepte rund um die Themen Antriebstechnik, Steuerungstechnik, Industrieelektronik, Sicherheitsgerichtete Automation, Industrielle Kommunikation, Montage- und   Handhabungstechnik, Bildverarbeitung, Visualisierung und Sensorik sowie Komponenten und Engineering für die Automation.

Im vierten Veranstaltungsjahr der all about automation in Friedrichshafen verzeichnet die Messe erneut mehr Aussteller. Über 140 Unternehmen werden im März auf erneut vergrößerter Messefläche vertreten sein (2016: 131Aussteller). Weiter ausgebaut wird auch das begleitende Vortragsangebot. Die all about automation findet in der Halle A2 und dem Foyer West der Messe Friedrichshafen statt und ist am 8. März von 9 bis 17 Uhr und am 9. März von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

www.automation-friedrichshafen.com

Die SPS IPC Drives zeigte sich auch in diesem Jahr wieder als bedeutender internationaler Marktplatz der Automatisierungsbranche und somit als eine der wichtigsten Adressen zum Jahresende. Vom 22. – 24.11.2016 sendete die Veranstaltung wie erwartet richtungsweisende Signale für das kommende Geschäftsjahr. Die Zahlen von Europas führender Automatisierungsmesse sprechen auch 2016 für sich: Über 63.000 Fachbesucher und 1.601 Aussteller nutzten die SPS IPC Drives als internationale Business-Plattform. Besucher aus aller Welt konnten sich über eine facettenreiche Produktvielfalt, Lösungen, Innovationen und Trends der elektrischen Automatisierungstechnik informieren.

Auch bei der 27. Ausgabe war der ausgeprägte und die Messe auszeichnende Arbeitscharakter auf den Ständen deutlich spürbar. Mit 523 Unternehmen aus 44 Ländern neben Deutschland bestätigte die SPS IPC Drives zudem ihre starke internationale Position. Konkrete Anwendungsbeispiele und Konzepte für Industrie 4.0 zeigte die SPS IPC Drives 2016 auf der gleichnamigen Industrie 4.0 Area sowie auf einer Vielzahl von Messeständen. Die Messeforen des VDMA und ZVEI waren ebenso beliebte Anlaufpunkte, insbesondere bei den Angeboten zu Industrie 4.0. Besucher hatten die Möglichkeit, über den aktuellen Stand der Technik sowie deren Einsatzmöglichkeiten in der Praxis zu diskutieren.

www.mesago.de/de/SPS/

Unter dem Motto „Get ready for Connected Industries!“ fand vom 8. bis zum 9. November die 7. Aachener Informationsmanagement-Tagung statt. In mehr als 20 Vorträgen informierten sich die 120 Teilnehmer aus der Informations- und Technologiebranche über die fortschreitende Vernetzung in Transport und Industrie. Auf der begleitenden Fachmesse wurden die neuesten Entwicklungen aus den Bereichen der Datenerfassung, -aufbereitung und -analyse präsentiert.

Den Schwerpunkt der Veranstaltung bildete der vierstufige Entwicklungsprozess eines Unternehmens hinsichtlich seiner Industrie-4.0-Fähigkeit. Mit dem unter dem Dach der acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften) entwickelten Reifegradmodell Industrie-4.0-Maturity-Index können die vier Aktionsfelder Ressourcen, IT, Organisation und Kultur beleuchtet und bewertet werden. Das Reifegradmodell ermöglicht, die notwendigen nächsten Schritte hin zum Unternehmen 4.0 individuell und adäquat abzuleiten. „Der Nutzen von Industrie 4.0 durch die digitale Vernetzung zeigt sich direkt oder indirekt über Einsparung von Fehlern und Kostentreibern“, bringt Professor Dr. Volker Stich, Geschäftsführer des FIR, es auf den Punkt: „Bereits bei der aktuell geringen Umsetzung der digitalen Vernetzung ergibt sich schon heute eine erhebliche Wertschöpfungssteigerung von ca. 20 – 30 Prozent“. Im Fokus der IM-Tagung standen daher die Potenziale und Voraussetzungen der Wertschöpfung aus Daten, die sich in die Stufen Sichtbarkeit, Transparenz, Prognosefähigkeit und Adaptierbarkeit unterteilen lassen. Die nächste Aachener Informationsmanagement-Tagung findet vom 15. – 16. November 2017 am FIR auf dem RWTH Aachen Campus statt.

www.im-tagung.de

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