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Nach Vollendung seines 67sten Lebensjahrs wird sich Ulrich Turck zum 1. März 2018 aus der Geschäftsführung der Hans Turck GmbH & Co. KG zurückziehen. Zum gleichen Zeitpunkt wird Christian Pauli, bislang Mitglied der Geschäftsleitung Finanzen, vom Beirat der Turck Holding GmbH als weiterer Geschäftsführer neben Christian Wolf berufen. Gemeinsam mit Guido Frohnhaus, Geschäftsführer der Werner Turck GmbH & Co. KG, bilden Wolf und Pauli auch die Geschäftsführung der Turck Holding. Im Zuge der Nachfolgeregelung werden die Verantwortlichkeiten in der Holding auf die drei Geschäftsführer umgelegt: Frohnhaus ist für die Bereiche Fertigung und Entwicklung zuständig, Wolf verantwortet Vertrieb und Marketing und Pauli Finanzen, Personal und IT.

Der Elektrotechnik-Diplom-Ingenieur Ulrich Turck begann seine berufliche Laufbahn nach dem Studium beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DFVLR). Nach seinem Einstieg bei Turck im Jahr 1985 war der Sohn des Unternehmensmitbegründers Hans Turck zunächst für die Gründung von Turck-Auslandstöchtern verantwortlich, insbesondere in Osteuropa und China. Seit 1998 ist Ulrich Turck geschäftsführender Gesellschafter der Hans Turck GmbH & Co. KG und der Turck Holding. 2008 wurde die Geschäftsführung um Christian Wolf erweitert.

www.turck.de

Der Logistikgeneralunternehmer aus Parkstein realisiert in Bleiswijk (Südholland) ein hochmodernes, automatisiertes Distributionszentrum für alle Vertriebswege des niederländischen Lebensmitteleinzelhändlers Hoogvliet. Das strategische Ziel der Holländer lautet, der „attraktivste Omnichannel-Retailer am Markt“ zu werden. 2020 wird der Betrieb des Verteilzentrums, das auch das Hoogvliet-Servicecenter beheimaten wird, starten. Aus dem neuen, 72.000 m² großen Logistikzentrum wird Hoogvliet zukünftig ca. 100 Filialen in den Niederlanden mit Waren aus dem Trockensortiment, frischen Produkten, Obst & Gemüse, Fleischwaren und Tiefkühlartikeln beliefern. Artikel aus verschiedenen Temperaturzonen werden im neuen Verteilzentrum in Bleiswijk gelagert und kommissioniert. Neben der Retourenabwicklung und dem Cross-Docking wurden auch die Produktionsbereiche Bäckerei und Metzgerei, die sich im selben Gebäude befinden, in den Gesamtwarenfluss integriert. Dafür setzt Hoogvliet auf bewährte Systeme von WITRON. Im Trocken- und Frischebereich kommt die Order Picking Machinery (OPM) – mit insgesamt 13 Case Order Machines (COMs) – zur vollautomatischen Kommissionierung von Handelseinheiten auf Rollcontainer sowie das Car Picking System (CPS), ein semi-automatisches Kommissioniersystem für die wegeoptimierte Kommissionierung von Handelseinheiten, zum Einsatz.

www.witron.de

Die it-sa unterstreicht ihre Rolle als eine der weltweit wichtigsten Fachmessen zur IT-Sicherheit und als die führende Veranstaltung in Europa: Mit 630* Ausstellern (2016: 489) und 12.780 Besuchern (2016: 10.181) schloss die neunte Ausgabe der Dialogplattform für Cybersicherheitsexperten mit neuen Bestmarken. Damit setzt die it-sa ihren Wachstumskurs auch in diesem Jahr mit zweistelligen Zuwachsraten von 28 Prozent beim Aussteller- und 25 Prozent beim Besucherwachstum fort. Insbesondere die internationale Besucherbeteiligung stieg gegenüber dem Vorjahr: Die Zahl ausländischer Fachbesucher lag 53 Prozent höher als 2016. Ausstellerbeteiligungen aus 24 Ländern und drei internationale Gemeinschaftsstände unterstrichen ebenfalls die internationale Relevanz der it-sa. Beim begleitenden Kongressprogramm Congress@it-sa informierten sich die Experten unter anderem über die Herausforderungen durch die EU-Datenschutz-Grundverordnung.

Die it-sa zählt zu den führenden internationalen Informationsplattformen für IT-Sicherheitsexperten und ist europaweit die größte Fachmesse ihrer Art. Die beteiligten Unternehmen präsentieren Produkte und Lösungen zur IT-Sicherheit einschließlich der physischen IT-Sicherheit sowie entsprechende Dienstleistungen, Beratung und Forschung. Ein umfangreiches Rahmenprogramm sowie der begleitende Congress@it-sa bieten zusätzliches Fachwissen für Anwender und Entscheider.

www.it-sa.de

Zum fünften Mal kamen am 26. und 27. September 2017 rund 190 Entscheidungsträger aus Supply Chain Management, Finanzen, Logistik und Einkauf in Frankfurt zusammen. Im Fokus der „EXCHAiNGE – The Supply Chainers’ Conference“ im House of Logistics & Mobility (HOLM) standen Topthemen wie Resilienz und Stabilität, Nachhaltigkeit von Supply Chains und zukunftsfähiges Wirtschaften, digitale Souveränität sowie Kultur zur digitalen Transformation.

Im Mittelpunkt der Abendveranstaltung am 26. September stand der bereits zum zwölften Mal vergebene Supply Chain Management Award. Der Preis wird von Strategy&, der Strategieberatung von PwC, und Fachmagazin LOGISTIK HEUTE verliehen. Schirmherrin: Dorothee Bär (CSU), Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie Koordinatorin der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik. Die Finalisten Adidas, Airbus, Covestro und Gries Deco stellten während der EXCHAiNGE ihre Konzepte vor. In die Jurywertung floss das Voting der Konferenzteilnehmer ein. Gewinner 2017 ist die Gries Deco Company (Niedernberg), Einzelhandelsunternehmen für Wohnaccessoires und Kleinmöbel hinter dem Markennamen DEPOT. Gries Deco hat eine digitale Supply-Chain-Lösung geschaffen, die Warenbewegungen über Freihandelsgrenzen hinweg konsolidiert und damit die volle Kontrolle über die relevanten Wertschöpfungsschritte gewährleistet. Dr. Petra Seebauer, Herausgeberin LOGISTIK HEUTE, und Harald Geimer, Partner bei PwC Strategy&, überreichten die begehrte Trophäe. „EXCHAiNGE – The Supply Chainers’ Conference 2018“ | 25. – 26. September 2018

www.exchainge.de

Hersteller und Händler geben immer wieder alles für eine optimale Kundenorientierung. Partnerschaftlich optimieren sie Wertschöpfungsketten mit dem Blick durch die Kundenbrille. Auch in 2017 ehrt der in München verliehene ECR Award wieder die Darsteller vor und hinter den Kulissen des Point of Sale für ihre herausragenden Leistungen. In der Kategorie Unternehmenskooperation Supply Side überzeugten Metro Deutschland und Henkel Laundry & Home Care durch die neue Strukturierung ihrer gemeinsamen Prozesse, die zu einer besseren Warenverfügbarkeit und mehr Umsatz führte. Rewe, Mondelez International und Hoffrogge entwickelten gemeinsam Abverkaufsprognosen, um die Bestellplanung für das Weihnachtsgeschäft zu optimieren. Hierfür erhielten die Partner den ECR Award in der Kategorie Unternehmenskooperation Demand Side. Efficient Consumer Response (ECR) ist auch bei Lidl fester Bestandteil im Unternehmen: Das Fundament dafür sind unter anderem systematische Category Management-Prozesse und die flächendeckende Einführung verschiedener GS1 Standards. Für sein Engagement erhielt Lidl nun den ECR Award in der Kategorie Einzelunternehmen. Unternehmenspersönlichkeit 2017 ist Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der Metro AG. Die Jury des ECR Award, bestehend aus renommierten Vertretern aus Handel, Industrie, Wissenschaft und Presse, würdigt mit der Auszeichnung Kochs Einsatz für den gelebten ECR-Gedanken. 

www.ecraward.de/presse

Die ungarische Universität Miskolc hat Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML und Inhaber des Lehrstuhls für Förder- und Lagerwesen an der Technischen Universität Dortmund, am 30. Juni 2017 mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. Einstimmig ist der Senat der traditionsreichen Universität Miskolc dem Vorschlag des ungarischen Instituts für Logistik gefolgt und hat dem Dortmunder Forscher den Ehrendoktortitel verliehen. Damit honoriert die Universität die besonderen wissenschaftlichen Verdienste ten Hompels für die Logistikforschung in Ungarn. Zugleich sei der Titel eine Anerkennung für die Arbeit des Instituts für Logistik und eine Stärkung der Logistik als Wissenschaftsdisziplin an der Universität Miskolc. Ten Hompels Ernennung verhelfe der Logistikforschung in Ungarn zu einem höheren Stellenwert, heißt es in der Begründung. Prof. Dr. Michael ten Hompel ist geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST und Inhaber des Lehrstuhls für Förder- und Lagerwesen an der Technischen Universität Dortmund.

www.iml.fraunhofer.de

Mit dem neuen Projekt wird SSI Schäfer ein zweites Grundstück am Stammsitz der Brauerei erschließen. Dort erstellen die Intralogistikspezialisten ein neues 7-gassiges Hochregallager (HRL) mit mehr als 19.000 Palettenstellplätzen. Darin sorgen Regalbediengeräte (RBG) der jüngsten Exyz-Generation von SSI Schäfer für schnelle, energieeffiziente Prozesse mit mehr als 160 Palettenein- und 280 Paletten-auslagerungen pro Stunde. Zudem wird die 2009 erstellte Bestandsanlage in koordinierte Materialflüsse mit rückwirkungsfreiem Produkttransport eingebunden. Die Verbindung zwischen Produktionsgebäude und neuem Distributionszentrum erfolgt über eine straßenüberspannende Brücke mit Elektrohängebahn (EHB). Eine weitere EHB mit 21 Fahrzeugen übernimmt im neuen Distributionszentrum die Palettentransporte zwischen HRL-Vorzone und Versandbereich. Überdies werden die Anlagen der Bestandsgebäude fördertechnisch angebunden. Neben den rund 730 erforderlichen Fördertechnikkomponenten installiert SSI Schäfer unter anderem eine Palettenprüfstation und Leergutkontrolle, Palettenwechsler sowie einen neuen Materialflussrechner. Die hauseigene Logistiksoftware WAMAS® sorgt mit WAMAS® Lighthouse für transparente Prozesse und einer userfreundlichen Visualisierung der Anlage.

www.ssi-schaefer.com

CRN zeichnet Zebra als Anbieter von innovativen mobilen Lösungen aus

Zebra Technologies, ein weltweit führender Anbieter von mobilen Lösungen für Echtzeit-Transparenz in Unternehmen, ist von dem einflussreichen amerikanischen IT-Magazin CRN® in die „Mobility 100 List 2017“ aufgenommen worden. In der Kategorie “Coolest Mobile Hardware Vendors” wählte die CRN-Jury Zebra nach 2016 erneut unter die 25 „coolsten Anbieter von mobiler Hardware“. In der jährlich veröffentlichten Liste werden Anbieter von bedeutenden und innovativen mobilen Produkten und Lösungen honoriert. Dabei zeichnet eine Jury aus CRN-Redakteuren die insgesamt 100 besten Anbieter in vier Kategorien aus: Mobile Hardware, Mobile Security and Device Management, Mobile Software and Services, und Mobile App Development.

Das Sortiment von Zebra umfasst eine große Auswahl an Mobilcomputern, Barcode-Scannern und Druckern für Unternehmen verschiedener Branchen wie dem Einzelhandel, der Fertigungs-, Transport- und Logistikbranche oder dem Gesundheitswesen. Dazu zählen auch spezialgefertigte robuste Handheld-Computer und Tablets, die auch in anspruchsvollen Industrieumgebungen bestehen und zur Steigerung der Produktivität und Kundenzufriedenheit beitragen. Joe White, Vice President of Enterprise Mobile Computing bei Zebra Technologies, freut sich über die Auszeichnung durch CRN: „Zebras Mobilcomputer wurden für ihre Verlässlichkeit, Leistungsfähigkeit, Langlebigkeit und angemessenen Gesamtbetriebskosten ausgezeichnet. Die Ernennung zu einem der coolsten Anbieter von mobiler Hardware ist für uns Anerkennung und Ansporn zugleich: Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir weiter daran arbeiten, Unternehmen so smart und vernetzt zu machen wie die Welt, in der wir leben und unseren Kunden alle Informationen über ihr Geschäft zu bieten, die sie brauchen, um informierte und intelligente Entscheidungen zu treffen.“

www.zebra.com

In der Social Networked Industry werden Menschen und Maschinen in Netzwerken zusammenarbeiten, Informationen teilen und miteinander kommunizieren. Doch welche Weichen müssen Wissenschaft und Wirtschaft stellen, damit Mensch und Maschine zum Team werden? Mehr als 550 Teilnehmer gingen dieser Frage auf dem »Zukunftskongress Logistik – 35. Dortmunder Gespräche« am 12. und 13. September 2017 auf den Grund.

Unter dem Motto »Social Networked Industry – Menschen und Maschinen als Partner einer Logistik 4.0« stand die Welt nach der vierten industriellen Revolution im Fokus der zwei Veranstaltungstage. Bereits zum 35. Mal richtete die Logistikbranche damit beim vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und dem EffizienzCluster LogistikRuhr veranstalteten Kongress den Blick auf Technologien und Geschäftsmodelle, die die Zukunft prägen werden. Besondere Bedeutung kam dabei der Devise »Machen macht’s möglich« zu. Nachdem der Kongress im vergangenen Jahr unter dem Motto »Einfach machen« an die Teilnehmer appellierte, Innovationen im Sinne einer Fast-Failure-Kultur möglichst schnell umzusetzen und auszutesten, demonstrierte die Veranstaltung nun, welch großes Innovationspotenzial eine solche Kultur hervorbringen kann – mit Start-ups, die in einem Wettbewerb ihre digitalen Logistik- und Produktionslösungen vorstellten und einer Sequenz am zweiten Kongresstag, in der die Teilnehmer insgesamt 14 Entwicklungen aus dem Fraunhofer IML selbst hautnah erleben konnten.

www.zukunftskongress-logistik.de

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Neues denken – Digitales leben“. Die Vorträge, Podiumsdiskussionen und die Gespräche unter den Kongressteilnehmern zeigten: Die Logistiker in allen Bereichen der Wirtschaft sind dabei, die neuen technologischen Möglichkeiten in der Praxis umzusetzen: zur Optimierung von Prozessen, zur Veränderung von Abläufen und bei der Entwicklung neuer Konzepte und Geschäftsmodelle entlang der gesamten Supply Chain. Mehr als 3.400 Teilnehmer aus rund 40 Ländern kamen für drei Tage zu diesem jährlichen Treffen der Logistiker und Supply Chain Manager aus Industrie, Handel, den Logistikdienstleistungen und der Wissenschaft zusammen. 170 Aussteller boten ihre Lösungen und Leistungen in der begleitenden Ausstellung an. Der 35. Deutsche Logistik-Kongress findet vom 17. bis 19. Oktober 2018 in Berlin statt. Gleichzeitig feiert die Bundesvereinigung Logistik im Rahmen dieses Kongresses ihr 40-jähriges Bestehen.

Träger des Deutschen Logistik-Preises 2017 der BVL ist Bosch. Ein unternehmensübergreifender Ansatz und vorbildliche Durchgängigkeit sind Merkmale des Projekts. Statt nur einzelne Supply-Chain-Segmente zu optimieren, hat die Logistik bei Bosch unter dem Leitgedanken „Striving for Supply Chain Excellence“ innerhalb von vier Jahren einen grundlegenden Veränderungsprozess durchlaufen, eine neue Rolle im Unternehmen eingenommen und über Total Cost of Ownership (TCO) beeindruckende Ergebnisse erreicht. Der Wissenschaftspreis Logistik 2017 geht an Dr.-Ing. Sebastian Rank und die Professur für Technische Logistik, Technische Universität Dresden, unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Schmidt. Unter dem Titel „Eliminierung negativer Effekte autokorrelierter Prozesse an Zusammenführungen“ verfolgt die Arbeit das Ziel, den Durchsatz innerbetrieblicher Transportsysteme zu erhöhen.

www.bvl.de

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